July 19, 2016
Dabei muss auch Bienas gut informiert sein und das zu Besprechende vor Ort gesehen haben. Einmal im Monat zieht er einen weißen Overall an, nimmt ein Dosimeter mit, ein Messgerät für die Strahlendosis, und begibt sich ins Kernkraftwerk. Das letzte Mal hat er sich ein Bild verschafft von den Zugängen zum Sicherheitsbehälter, der den radioaktiven Block umgibt.
Das Dosimeter schlug bei Bienas noch nie Alarm wegen radioaktiver Strahlung. Bei einem abgeschalteten Kraftwerk ist das Risiko eines gefährlichen Störfalls deutlich geringer als bei einem Reaktor in Betrieb. Die Zerfallswärme sinkt bei einem abgeschalteten Werk vor allem am Anfang rasch ab. Dass es in Brunsbüttel heute zu einer Kernschmelze kommt, ist so gut wie ausgeschlossen. Doch vollkommen sicher ist Brunsbüttel damit noch lange nicht. Die Brennelemente produzieren nach wie vor Wärme, im Kraftwerk befindet sich eine Menge radioaktives Material. Erst 2014 hat man bei einer Kamerainspektion einer Kaverne unter 70 Stahlfässern mit radioaktivem Abfall 18 Fässer mit Rostschäden entdeckt.
Den radioaktiven Abfall mit besseren Trennungsverfahren zu verringern – das war einer der am häufigsten geäußerten Wünsche, als Sascha Gentes vom Cluster Rückbau und seine Kollegen in deutschen Kernkraftwerken nachgefragt haben, mit welcher Forschung sie am meisten helfen könnten. Auch an besseren Betonfräsen werden die Wissenschaftler nun arbeiten. Und ihr Wissen weitergeben. In Fortbildungen für Ingenieure wie Bienas oder auch etwa für Kollegen aus Südkorea. Außerdem hält er am KIT eine Vorlesung über den Rückbau. "Knapp 20 Studenten pro Jahr nehmen daran teil, und bisher haben sie nach dem Studium alle einen Job gefunden", sagt Gentes. Den Großteil der Arbeitgeber stellen dabei nicht die Kernkraftwerksbetreiber. Doch die externen Firmen, die sich auf Rückbau spezialisiert haben und die Kernkraftwerksbetreiber dabei unterstützen, suchen regelmäßig gut geschulte Ingenieure. Ebenso die verschiedenen Gutachter und Genehmigungsbehörden.
An dem Genehmigungsverfahren liegt es auch, dass Bienas noch nicht wirklich beginnen kann mit dem eigentlichen Rückbau: Stilllegung und Rückbau bedürfen der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Das Land Schleswig-Holstein hat noch keine Genehmigung erteilt, der eingereichte Rückbauplan wird noch geprüft. Wann genau die Genehmigung erteilt wird, ist allerdings ungewiss.
Bienas und sein Team haben schon so viel gemacht, wie es eben geht. Sogar das Isolationsmaterial von nicht mehr gebrauchten Rohrleitungen wurde entfernt. Bienas könnte frustriert sein, aber er formuliert es positiv: "Ich sehe voller Erwartung dem ersten Lastwagen entgegen, der Rückbaumaterial wegbringt." Andererseits: Wenn Bienas ein Jahr länger braucht, hat er ein Jahr länger seinen Job in Brunsbüttel.
Weltweit gibt es noch fast 600 Reaktoren, erst 155 von ihnen wurden heruntergefahren. Noch ist Deutschland weltweit das einzige Land, was sich für einen derart zügigen Ausstieg aus der Kernenergie entschieden hat. Doch auch wenn weltweit derzeit mehr als 60 Kernkraftwerke gebaut werden, mittelfristig werden die Katastrophe von Fukushima und der Aufstieg der erneuerbaren Energien die Kernenergie Stück für Stück verdrängen. Auch wenn Bienas’ Arbeit in Brunsbüttel beendet ist, dürfte er deshalb als Rückbauexperte mit jahrelanger praktischer Erfahrung ein gefragter Mann sein.
- Akku Dell C6017
- Akku Dell 1X284
- Akku Dell 312-0083
- Akku Dell 312-0101
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- Akku Dell 2P700
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Wer einen Samsung-Computer nutzt, sollte sich gut überlegen, ob er Windows 10 installiert. Laut Samsung gibt es wegen Treiber-Schwierigkeiten nach wie vor Probleme, auch Kunden klagen. Eine Lösung ist noch nicht gefunden, man arbeitet aber daran.
Zumindest optisch ist der Kindle Oasis keine Überraschung mehr. Im Vorfeld waren bereits einige Bilder im Netz gelandet. Die Specs können sich aber durchaus sehen lassen.
Nachdem die japanischen Amazon-Mitarbeiter den US-Kollegen laut Motherboard wahrscheinlich versehentlich zuvorgekommen sind, spart sich Amazon den ganz großen Aufriss ums neue Lesegerät. Bilder hatte der Ableger aus Fernost schließlich schon Anfang der Woche gezeigt. Was da aufgefallen ist:
Amazon hat das Kindle-Design radikal geändert. Der Bildschirm ist nicht mehr zentriert. Stattdessen gibt es jetzt an einer Seite, je nach dem wie Ihr das Gerät haltet, eine erweiterte Fläche für einen besseren Griff. So soll sich der Oasis noch mehr wie ein echtes Buch anfühlen. Das Gehäuse ist zudem keilförmig. Im Prinzip könnt Ihr Euch den Kindle wie ein MacBook Air im geschlossenen Zustand vorstellen. Dazu soll das Lesegerät 20 Prozent leichter als jeder andere Kindle sein und an der dünnsten Stelle nur 4,6 Millimeter messen.Weitere spannende Zahlen: Der Oasis wiegt in der WLAN-Variante 131 Gramm. Zum Vergleich: Das vorherige Spitzenmodell Voyage bringt 180 Gramm auf die Waage. Um dieses Traumgewicht zu erreichen, hat Amazon auf ein noch dünneres Display zurückgegriffen. An der Auflösung ändert sich aber nichts, der sechs Zoll große Bildschirm zeigt weiterhin 300 Pixel pro Zoll.
Zusätzlich zum Kindle Oasis gibt es eine neue Akku-Hülle, das sogenannte Charging-Cover. Wie das Smart Cover beim iPad haftet es magnetisch am Kindle. Das Cover versorgt den Kindle mit Strom, sobald dessen Akku zu Neige geht. So sollen monatelange Laufzeiten drin sein. Dass der Oasis die im Vorfeld kolportierten 20 Monate schafft, scheint aber unwahrscheinlich. Sonst hätte Amazon diese Zahl stark beworben. Zum vier Gigabyte großen Speicher heißt es schlicht: "Fasst tausende von Büchern." Da sollte also auch die größten Leseratten keine Schwierigkeiten haben.
Mit der Hülle soll der Akku des Kindle Oasis mehrere Monate durchhalten.(© 2016 Amazon)
Den neuen Kindle gibt es als reine WLAN- oder als 3G-Variante ab 289,99 Euro. Super: Ein Charging-Cover ist im Lieferumfang bereits enthalten. An 27. April kommt der eBook-Reader auf den Markt. Er verdrängt allerdings nicht den Voyage sondern ist noch einmal eine Klasse für sich.
Der Discounter Aldi wird in seinen Süd-Filialen ab dem 19. Dezember ein Gaming-Notebook von Medion im Angebot haben. Ein Aldi-Angebot an einem Samstag? Ja. Normalerweise gibt es neue Technik-Angebote immer donnerstags. Nachdem aber die letzten beiden Donnerstage im Dezember auf den 24. und 31. fallen, hat sich Aldi Süd wohl für einen Verkaufsstart an einem Samstag entschieden.
Wir haben das Aldi-Notebook vom 19.12. getestet: Medion P7644 - starkes Aldi-Notebook im Test
Das Notebook trägt offiziell die Bezeichnung Medion P7644, ist allerdings ein Mitglied der Medion Gaming-PC/Notebook-Familien Erazer. Das Erazer-Logo findet sich unter anderem auf der Oberseite der Tastatur.
- Akku Dell Y0956
- Akku Dell UG679
- Akku Dell 312-0450
- Akku Dell DH074
- Akku Dell MJ440
- Akku Dell W0391
- Akku Dell 312-0148
- Akku Dell 312-0106
- Akku Dell X0968
- Akku Dell 451-10148
- Akku Dell G0767
- Akku Dell M0270
- Akku Dell N0988
- Akku Dell P0382
Zur Ausstattung des Medion P7644 gehört der mit 2,5 Gigahertz getaktete Intel Core i7-6500U. Die Intel-Core-CPU der sechsten Generation (Skylake) ist seit dem dritten Quartal 2015 verfügbar und wird im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt. Die CPU besitzt zwei Kerne (vier Threads), 4 Megabyte Intel Smart Cache und erhöht die Taktung bei Bedarf über die Turbo-Boost-Technik auf bis zu 3,1 Gigahertz.
Das Notebook Medion P7644 wird ab dem 19. Dezember bei Aldi-Süd für 899 Euro erhältlich sein, wie von Aldi gewohnt mit einer Garantie von 3 Jahren.Unterm Strich ist das Medion P7644 für diesen Preis und mit dieser Ausstattung ein echtes Schnäppchen. In dem Gaming-Notebook steckt aktuelle Technik, wie ein Blick auf die CPU und den USB 3.1 Typ-C beweisen. Einziger "Schwachpunkt" ist die Grafikkarte, die nicht so recht zu der schnellen Intel-Core-i7-CPU passen will.Das Notebook ist damit spieletauglich, bei anspruchsvolleren Titeln allerdings muss man sich wohl mit mittleren Details zufrieden geben. Weitere Infos zum Notebook selbst finden Sie auch auf dieser Seite,.
Alternative: Wenn Sie auf der Suche nach einem wirklich voll spieletauglichen Notebook mit 17,3-Zoll-Display sind, dann ist dieses MSI-Notebook einen Blick wert. Es kostet aber auch deutlich über 2000 Euro.
Das dünnste MacBook-Modell erhält eine Generalüberholung: Wie Apple in einer Pressemitteilung verkündet, ist das MacBook (2015) ab sofort mit aktualisierter Hardware erhältlich. Sowohl die Prozessoren, der Speicher als auch die Akkuleistung wurden verbessert. Außerdem ist das Notebook nun in einer neuen Farbvariante erhältlich.
Das neue MacBook (2016) steckt nach wie vor in einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium, ist aber nun außer in den Farben Silber, Gold und Space Grau auch in der Variante Roségold zu haben – wie etwa auch das iPhone 6s oder das iPhone SE. Im Innern kommen nun die aktuellen Intel-Core-M-Prozessoren der sechsten Generation mit bis zu 1,3 GHz Takt zum Einsatz. Im Turbo-Modus lassen sich die CPUs kurzzeitig auf bis zu 3,1 GHz hochtakten. Außerdem soll die integrierte Intel HD Graphics 515-GPU für eine im Vergleich zum Vormodell 25 Prozent bessere Grafikleistung sorgen.
Auch der Arbeitsspeicher soll nun mit einer Anbindung von 1866 MHz für eine deutlich höhere Leistung sorgen, unterstützt von ebenfalls im Vergleich zum Vormodell beschleunigten SSD, welche per PCIe-Bus angebunden ist. Des Weiteren gehören nun 8 GB RAM zur Standard-Ausstattung des neuen MacBook. Der Akku soll nun für deutlich höhere Laufzeiten sorgen: Mit einer Ladung verspricht Apple bis zu 10 Stunden drahtloses Webbrowsing oder 11 Stunden iTunes-Filmwiedergabe.
Das neue MacBook (2016) ist ab heute, dem 19. April 2016, bei Apple und einen Tag später bei autorisierten Händlern verfügbar. In der günstigsten Konfiguration mit 1,1 GHz Dualcore-Prozessor, 8 GB RAM und 256 GB SSD kostet das 12-Zoll-Notebook 1449 Euro. Das teurere Modell mit 1,2 GHz-CPU, 8 GB RAM und 512 GB SSD ist für 1799 Euro zu haben. Beim Kauf in Apples Online-Store könnt Ihr für den Prozessor, den Speicher oder die SSD noch andere Ausführungen wählen, die sich dann allerdings auf den Gesamtpreis niederschlagen. Falls Ihr einen ersten Eindruck vom MacBook gewinnen wollt, könnt Ihr dies mithilfe unseres Kurztests des Vormodells.
Posted by: retrouve3 at
04:37 AM
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