March 15, 2017
Watt Up nennt das Unternehmen die Technik: Sie besteht aus einem Sender, Power Router genannt, und einem Empfänger. Der Power Router hat eine Reichweite von 4,5 Metern. Innerhalb dieses Radius' versorgt er Geräte mit Strom. Der Nutzer kann also sein Tablet weiter nutzen, während es geladen wird. Der Power Router kann bis zu zwölf Empfänger gleichzeitig mit Strom versorgen. Bedingung ist, dass deren Leistungsaufnahme jeweils weniger als 10 Watt beträgt.Der Empfänger ist eine Anordnung aus Antennen, die aus einem Metamaterial bestehen. Eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (Application Specific Integrated Circuit, ASIC) wandelt das Funksignal in elektrischen Strom, mit dem der Akku des mobilen Gerätes geladen wird. In der aktuellen Version sind die Empfänger in spezielle Hüllen für die Mobilgeräte integriert. Außerdem hat Energous eine Ladestation gebaut, auf die ein Smartphone gestellt wird. Die Chips sind aber klein genug, dass sie künftig in den Geräten verbaut werden können.Gesteuert wird das System über eine App oder über ein Webportal. Darüber meldet der Nutzer ein Gerät am Router an, damit dieser dessen Akku lädt. Der Nutzer kann dabei festlegen, welche Geräte Vorrang vor anderen erhalten oder Bedingungen festlegen, nach denen geladen wird: etwa wenn der Ladestand unter einen definierten Wert sinkt oder nach einem bestimmten Zeitplan. Auch wie viel Leistung an ein bestimmtes Gerät übertragen wird, lässt sich regeln.
Die Technik sei unbedenklich, erklärt der Hersteller: Der Power Router sendet im gleichen Frequenzspektrum wie ein WLAN-Router, im Bereich zwischen 5,7 und 5,8 GHz. Er kommuniziert mit dem Empfänger per Bluetooth Low Energy. Energie überträgt er nur dann, wenn der Empfänger diese explizit anfordert. Die Funkwellen sind laut Energous ungefährlich.Die übertragene Leistung hängt unter anderem von der Entfernung ab: An vier Geräte in einer Entfernung von weniger als 1,5 Meter überträgt der Power Router jeweils 4 Watt. Die Ladezeit ist so lang wie an der Steckdose. Sind die gleichen Geräte zwischen 1,5 und 3 Metern entfernt, bekommt jedes 2 Watt ab und lädt in etwa so lange wie am USB-Anschluss des Computers. Zwischen 3 und 4,5 Metern ist es nur noch 1 Watt pro Gerät.
Power Router könnten auch öffentlich aufgestellt werden - etwa in Cafés, Flughäfen, U-Bahn-Stationen oder anderen öffentlichen Gebäuden. Der Besitzer eines Power Routers kann diesen auch bei einem Cloud-Server anmelden. Nutzer können sich dann auf einer Landkarte anzeigen lassen, wo sie ein Smartphone, eine Kamera oder ein anderes mobiles Gerät laden können.Vergesst die Steckdose: Beim Smartscooter des taiwanischen Unternehmens Gogoro wird der leere Akku am Automaten gegen einen vollen getauscht.Das taiwanische Unternehmen Gogoro hat das Konzept des Akkutauschs wiederbelebt: Es hat auf der CES einen Elektroroller vorgestellt, dessen Akkus gewechselt werden können. Die Idee ähnelt der des israelischen Unternehmens Better Place, das seit 2013 nicht mehr existiert. Smartscooter heißt der Roller mit Elektroantrieb, den das Unternehmen entwickelt hat. Er hat eine Maximalleistung von 6,4 Kilowatt und beschleunigt den Roller in 4,2 Sekunden von 0 auf 50 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 95 Kilometern pro Stunde.
Den Strom für den Antrieb liefern zwei Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Elektroautos verbaut sind. Der Hersteller ist der japanische Elektronikkonzern Panasonic. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde soll die Reichweite mit einer Ladung der beiden Akku-Packs bei knapp 100 Kilometern liegen. Der Roller wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Der Fahrer kann über eine App sein Fahrgerät modifizieren: Er kann beispielsweise die Farbe der Instrumente ändern, beim Starten oder Abschalten des Rollers Töne abspielen oder Lichtmuster für die Lampen einrichten. Zudem werden die Fahrdaten ausgewertet. Der Fahrer bekommt dann Tipps, wie er besonders energieeffizient unterwegs sein kann.Das Smartphone warnt den Fahrer auch, wenn der Ladestand des Akkus niedrig ist. Er bekommt dann angezeigt, wo er die nächste Go-Station findet. Über das Smartphone kann er einen vollen Akku reservieren. Der Akkutausch soll nur sechs Sekunden dauern: Der Fahrer klappt die Sitzbank hoch und entnimmt die leeren Akkus. Er authentifiziert sich über sein Smartphone per NFC an der Station.
- Akku Acer Iconia Tab W500
- Akku Acer Iconia Tab A100
- Akku Acer UM08A71
- Akku ACER UM09B73
- Akku Acer AS10D31
- Akku Acer AS10D51
- Akku Acer AS10D75
- Akku Acer AS07A31
- Akku Acer AS07A75
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- Akku Apple Macbook Air 13 inch
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Gogoros Konzept ähnelt dem von Better Place stark: Gogoro plant eine Infrastruktur mit Wechselstationen aufzubauen, an denen die Smartscooter-Fahrer die leeren Akkus gegen volle tauschen können. Der Fahrer kauft nur den Elektroroller selbst, der Akku hingegen bleibt im Besitz des Herstellers. Der Kunde schließt ein Abonnement ab und bekommt Zugang zu den Go-Stations.Gogoro Energy Networks nennen die Taiwaner ihre Infrastruktur, die sie in großen Städten aufbauen wollen. Die Stationen sollen etwa anderthalb Kilometer voneinander entfernt sein. So groß wie ein Geldautomat soll eine Go-Station sein, sagt das Unternehmen. Ein geringerer Aufwand als ihn Better Place betrieb: Die Wechselstationen für die Elektroautos hatten die Dimension von Tankstellen.Gegründet wurde Gogoro von Horace Luke und Matthew Taylor. Beide waren vorher in leitenden Positionen bei dem taiwanischen Smartphone-Hersteller HTC. Einen Markt sehen sie vor allem in den Megacities, in denen der schnell wachsende Verkehr neue Mobilitätskonzepte erfordert. Viele davon befinden sich in Asien.
Einen beliebigen Stift mit einem Touchscreen verwenden zu können, dieses Ziel hat Lenovo in einem ersten Tablet umgesetzt. Dazu wird beim neu aufgelegten Yoga Tablet 2 eine spezielle Technik namens Anypen eingesetzt.Normalerweise kann auf einem Touchscreen nur mit speziellen Stiften geschrieben oder gezeichnet werden, doch hier setzt Lenovos Anypen-Verfahren an. Mit dieser Technik können Nutzer einen beliebigen Stift zum Schreiben oder Malen auf dem Touchscreens nehmen. Voraussetzung ist nur, dass es eine abgerundete Metall- oder Graphit-Spitze und mehr als 1 mm Durchmesser besitzt. Damit ist das Yoga Tablet 2 in einer überarbeiteten 8-Zoll-Variante ausgestattet worden, die in Kürze auf den Markt kommt. Somit erscheint vom Yoga Tablet 2 mit 8-Zoll-Display innerhalb weniger Wochen nach der ersten Windows-Variante bereits ein neues Modell. Abgesehen von der Anypen-Technik bleiben alle technischen Daten identisch.Die Anypen-Technik bietet Lenovo derzeit nur für das Yoga Tablet 2 mit Windows 8.1 an. Ob sie auch für das nahezu baugleiche Android-Modell erscheinen wird, ist unklar.
Das Yoga Tablet 2 hat einen 8 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Das ergibt eine vergleichsweise hohe Pixeldichte von 283 ppi. Die Yoga Tablets zeichnen sich durch einen ausklappbaren Standfuß aus. Dadurch kann das Tablet auch ohne zusätzliche Hülle bequem hingestellt werden. Das neue Modell erlaubt es auch, das Tablet an dem komplett um 180 Grad ausklappbaren Fuß aufzuhängen.Intels 64-Bit-Prozessor Atom Z3745 mit vier Kernen erreicht eine Taktrate von bis zu 1,86 GHz, es gibt 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher sowie einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die bis zu 64 GByte groß sein dürfen. Auf der Gehäuserückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus untergebracht. Auf der Displayseite ist für Videokonferenzen eine 1,6-Megapixel-Kamera vorhanden. Ebenfalls vorne sind wieder Stereolautsprecher mit Dolby-Unterstützung eingebaut.Das Tablet bietet Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und hat einen GPS-Empfänger. NFC-Unterstützung fehlt. Das Tablet läuft mit Windows 8.1 und wiegt 426 Gramm. Damit erscheint es im Vergleich zu anderen 8-Zoll-Tablets schwer, aber der im Standfuß-Zylinder untergebrachte Akku sorgt für eine angenehme Gewichtsverteilung.
- Akku Apple MacBook Pro 13 inch
- Akku Apple A1189
- Akku Apple A1175
- Akku Apple A1280
- Akku Apple A1045
- Akku Apple A1148
- Akku ASUS M70V
- Akku Asus Eee PC 1008P
- Akku Asus K52N
- Akku Asus X52D
- Akku ASUS G71V
- Akku ASUS M70
- Akku ASUS X71
- Akku ASUS X71Q
- Akku Asus n82j
- Akku Asus A52F
Das Tablet misst an der dünnsten Stelle 2,7 mm, an der dicksten 7,2 mm. Die übrigen Maße betragen 210 x 148,9 mm. Der im Zylinder enthaltene Akku hat eine Kapazität von 6.400 mAh und soll eine maximale Akkulaufzeit von 15 Stunden bieten.Lenovo will das überarbeitete Yoga Tablet 2 mit 8-Zoll-Display, Windows 8.1 und Anypen-Technik noch in diesem Monat auf den Markt bringen. Einen Preis nannte der Hersteller nicht. Das Vorgängermodell kam Ende 2014 zum Preis von 400 bis 450 Euro auf den Markt. Als Basis von Project Ara dient ein sogenanntes Endoskelett. Dort hinein werden Module gesteckt, die den Leistungsumfang des Smartphones bestimmen. Sie können während des Betriebs gewechselt werden, um den Leistungsumfang zu verändern. Das wird über die App Ara-Manager verwaltet. Der Besitzer eines Project-Ara-Smartphones kann beispielsweise das Kameramodul austauschen, um es gegen ein besseres auszutauschen. Falls einem die Auflösung des verwendeten Displays nicht mehr ausreicht, kann auch das gewechselt werden. Es gibt nur wenige Basisfunktionen, die nicht austauschbar sind.Die Module werden mit Hilfe von Magneten im Endoskelett gehalten. Ursprünglich war geplant, dass die Magneten in den Modulen stecken. Mit Spiral 2 wurde das geändert, die Magneten befinden sich jetzt im Endoskelett. Damit soll das Smartphone mit eingesteckten Modulen kleiner werden als mit dem bisherigen Ansatz. Im gezeigten Prototyp fehlte die Magnethalterung aber noch. Die Module können mit etwas Fingerspitzengefühl recht gut hineingeschoben und herausgezogen werden, sie könnten aber mangels Magnethalterung leicht herausrutschen.
Der aktuelle Prototyp wirkt wesentlich mehr wie ein bald erscheinendes Gerät als das Vorgängermodell und soll optisch sehr dicht am fertigen Produkt sein. Allerdings ist auch dem Spiral 2 der frühe Entwicklungsstatus anzumerken. Das Endoskelett wirkt aufgrund des Aluminiumrahmens stabil und hochwertig.Die aus Kunststoff gefertigten Module wirken weniger hochwertig und sehr leicht. Engadget hat den Eindruck, dass sie einen Sturz nicht unbeschadet überstehen würden. Langfristig will Google die Wertigkeit und Stabilität noch erhöhen. Mit eingesteckten Modulen wirkt das Smartphone ungewohnt in der Hand, weil es eben viele Aussparungen, Ecken und Kanten hat. Ganz anders als bei regulären Smartphones. Der gezeigte Prototyp hat ein auswechselbares 720p-Display und ein Empfangsmodul auf der Vorderseite. Viele weitere Funktionen werden in Modulen ausgelagert, die alle auf der Rückseite untergebracht werden können. Derzeit gibt es unter anderem ein Akkumodul, ein Micro-USB-Adpapter-Modul, ein 5-Megapixel-Kamera-Modul, ein Prozessormodul, ein Lautsprechermodul, ein WLAN- und Bluetooth-Modul sowie ein UMTS-Modem. Insgesamt hat Google derzeit elf Prototyp-Module entwickelt.
Alle Module lassen sich im Betrieb wechseln, das gilt sogar für den Akku. Über eine spezielle App können die Module wie USB-Laufwerke ausgeworfen werden. Derzeit muss der Austausch des Akkus in 30 Sekunden erfolgen. Langfristig ist anvisiert, die Zeitspanne auf ein bis zwei Minuten zu erhöhen.Die gezeigten Prototypen funktionierten noch nicht vollständig, der Touchscreen arbeitet noch nicht einwandfrei. Dadurch war es nicht möglich, das Gerät im Alltagseinsatz auszuprobieren. Der gezeigte Prototyp dient vor allem dazu, die Modul-Besonderheiten zu zeigen. Ursprünglich war geplant, dass Käufer eines Ara-Smartphones die Optik mit Hilfe eines 3D-Druckers gestalten können. Nach Angaben von Google ist das etwas zu riskant. Stattdessen werden sich Fotos auf die Module aufbringen lassen, um diese so zu personalisieren.Der nächste Prototyp ist bereits in Planung und soll später im Jahr erscheinen. Er wird Spiral 3 heißen und soll vor allem Verbesserungen beim Akkumanagement erhalten. Derzeit werden bis zu 20 Prozent der Akkukapazität für das Aufrechterhalten der Modulverbindungen benötigt. Dadurch würde Spiral 2 mit einer Akkuladung keinen ganzen Tag durchhalten. Mit dem kommenden Prototyp sollen die Module selbst also weniger Strom verbrauchen und es ist geplant, dass das Smartphone einen Tag ohne Aufladen des Akkus verwendet werden kann.
Posted by: retrouve3 at
05:32 AM
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