January 03, 2017

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Google hat die beiden Smartwatches nicht offiziell vorgestellt und wollte den Bericht wie üblich nicht kommentieren. Möglicherweise werden die Nexus-Smartwatches zusammen mit den nächsten Nexus-Smartphones vorgestellt, die von HTC stammen sollen. Es wäre aber auch denkbar, dass Google erst die Nexus-Smartphones vorstellt und die Ankündigung der Smartwatches später erfolgt.Huawei bringt seine ersten Matebook-Modelle auf den Markt. Sie sind teurer als gedacht, enthalten jetzt aber die Tastaturhülle. Damit steigt der Hersteller in den Markt für Windows-10-Tablets ein.
Knapp fünf Monate nach der Vorstellung auf dem MWC 2016 in Barcelona bringt Huawei das Tablet Matebook in Deutschland auf den Markt. Zunächst gibt es nur zwei der sechs angekündigten Modelle und die als Tastatur nutzbare Hülle gehört zum Lieferumfang. Die beiden Elektronikmarktketten Saturn sowie Media Markt verkaufen bereits zwei Matebook-Modelle, andere Händler werden wohl bald nachziehen. Huawei verwendet unterschiedliche Varianten von Intels Core M mit Skylake-Architektur.

Die ersten beiden verfügbaren Matebook-Modelle sind teurer als der Listenpreis, den Huawei im Februar 2016 genannt hatte. Allerdings gibt es jetzt die Tastaturhülle dazum, die einzeln 150 Euro kosten soll. Das Einstiegsmodell mit Core M3-6Y30, 4 GByte RAM und einer 128 GByte großen SSD kostet 877 Euro und mehr. Den Listenpreis hatte Huawei seinerzeit mit 800 Euro angegeben - damals ohne Tastaturhülle. Das Modell mit 256-GByte-SSD ist noch nicht verfügbar und soll irgendwann für 950 Euro erscheinen. Beim anderen verfügbaren Matebook handelt es sich um das Modell mit Core M5, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD, das 1.172 Euro und mehr kostet. Es ist damit weniger stark im Preis gestiegen, eigentlich sollte es für 1.150 Euro auf den Markt kommen. Für 1.350 Euro soll diese Variante mit einer 512 GByte großen SSD erscheinen, ist aber ebenfalls noch nicht verfügbar.

Auch die beiden Topmodelle mit einem Core M7-6Y75 sind noch nicht verfügbar. Das Basismodell mit 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD soll 1.600 Euro kosten und wer das Tablet mit 512 GByte großer SSD nimmt, muss 1.800 Euro zahlen. Derzeit ist davon auszugehen, dass auch die übrigen Modelle teurer werden, weil die Tastaturhülle jetzt dabei ist.Das Matebook hat einen 12 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln. Mit einem Seitenverhältnis von 3:2 ähnelt es damit dem Surface Pro von Microsoft. Huawei gibt an, dass das Display eine hohe maximale Helligkeit von hohen 400 cd/qm haben soll. Beim Vorserienmodell auf dem MWC war davon allerdings nicht viel zu merken. Damit erschien es unwahrscheinlich, dass Inhalte unter direktem Sonnenlicht noch gut erkennbar sind.

Das Matebook-Tablet misst 279 x 194 x 7 mm und ist mit einem Gewicht von 640 Gramm angenehm leicht. Trotz des dünnen Gehäuses macht es einen stabilen Eindruck und ist verwindungssteif. Dazu trägt auch das Unibody-Gehäuse aus Aluminium bei. In den Gehäuserand ist ein Fingerabdrucksensor integriert, mit dem sich das Tablet unmittelbar entsperren lässt, wie es bei Android-Geräten üblich ist. Der Fingerabdrucksensor reagierte beim ersten Ausprobieren schnell und zuverlässig.Das Tablet verbindet sich standardmäßig per WLAN mit dem Internet, eine LTE-Funktion fehlt. Das Tablet hat einen USB-Typ-C-Anschluss sowie eine Kopfhörerbuchse. Im Tablet steckt ein fest verbauter Akku mit 33,7 Wattstunden, mit dem bei durchschnittlicher Nutzung eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden erreicht werden soll.

Das Matebook-Tablet kann in die Tastaturhülle eingesteckt werden und sitzt dann fest in der Hülle. Sie bietet zwei verschiedene Haltepositionen, die sich aber nur minimal unterscheiden. In jedem Fall empfiehlt es sich, die Kombination auf einem ebenen Untergrund zu verwenden. Der Einsatz auf dem Schoß dürfte zu wackelig sein und kann damit ein Notebook nicht ersetzen.Die Tastatur hat einen ordentlichen Druckpunkt, das Schreiben darauf ist angenehm. Der Tastenhub ist zwar nur gering, genügt aber, um deutlich zu merken, wenn eine Taste betätigt wird. Die Tastatur ist wasserabweisend, und ein paar Wasserspritzer störten nicht - die Tastatur ließ sich ohne Einschränkungen weiterverwenden. Wird die Tastatur nicht benötigt, kann sie als Schutztasche für das Tablet dienen.Huawei hatte speziell für das Matebook weiteres Zubehör angekündigt, das bislang allerdings nicht verfügbar ist. So soll es für 70 Euro einen Stylus namens Matepen geben und die Dockingstation namens Matedock soll für 100 Euro erscheinen.

Samsungs Gear 360 bietet eine einfache Möglichkeit, Rundumpanoramen anzufertigen und sie beispielsweise direkt bei Facebook oder Youtube zu teilen. Im Test erweist sie sich als eine der besten günstigen Kameras am Markt - wenn auch nicht ohne Schwächen. In diesem Artikel finden sich mehrere 360-Grad-Bilder, die über einen Viewer von Google betrachtet werden können. Da die einzelnen Bilder mitunter recht groß sind, werden sie erst geladen, wenn sie angeklickt werden. Auf mobilen Geräten lassen sich die Panoramen auch mit Bewegungen des Endgerätes erkunden. 360-Grad-Kameras bieten die Möglichkeit, mit einem Bild ein komplettes Rundum-Panorama der Umgebung aufzunehmen - was an vielen Orten zu interessanteren Ergebnissen als herkömmlichen Fotos führt. Neben teuren Lösungen wie der Panono-Kamera gibt es neuerdings von Samsung eine günstige Rundumkamera: die Gear 360, die bei einem Preis von 350 Euro mehr als 1.000 Euro weniger als die Panono kostet.

Der Vorteil von Panoramas einer echten 360-Grad-Kamera wie der Gear 360 gegenüber einem aus zahlreichen Einzelfotos gestitchten Panorama ist, dass Bewegungen von Objekten im Bild nicht zu Bildfehlern führen. Zudem ist der Bequemlichkeits- und Schnelligkeitsfaktor zu berücksichtigen: Mit einer 360-Grad-Kamera macht der Nutzer einfach ein Bild, und fertig ist die Panorama-Aufnahme.Bei früheren Panorama-Kameras wie der Ricoh Theta mussten wir die Bildqualität stark bemängeln. Die Gear 360 macht diesbezüglich einiges besser, zeigt aber, dass auch sie noch Luft nach oben hat. Golem.de hat die Kamera unter anderem in China ausprobiert.Anders als die Ricoh Theta oder die 360 Cam von LG ist Samsungs Gear 360 kugelförmig. Die Größe liegt in etwa zwischen denen eines Golf- und eines Tennisballs. Panoramabilder und -videos werden aus zwei Bildern erstellt, die die Kamera gleichzeitig aufnimmt. Dafür hat sie zwei Fisheye-Objektive, die gegenüberliegend eingebaut sind. Im unteren Bereich ist die Gear 360 abgeflacht, so dass sie hingestellt werden kann, ohne wegzurollen. Hier ist auch ein Stativgewinde eingebaut; praktischerweise liefert Samsung gleich ein kleines Klappstativ mit, das zusammengelegt als Handgriff dient.

Von der Bedienung her ist die Gear 360 simpel: Nach dem Einschalten der Kamera wird über einen mit einem roten Punkt markierten Knopf an der Oberseite ein Foto geschossen oder ein Video gestartet. Zwischen den Betriebsmodi wird mit dem Menü-Button an der Seite der Kamera umgeschaltet, der über dem Einschalter sitzt. Zu den weiteren Betriebsmodi zählen eine Zeitraffer- und eine Video-Loop-Funktion. Hier werden neue Videoaufnahmen nach Ablauf eines vorbestimmten Intervalls wieder mit neuen Daten überschrieben.Einige Einstellungen können direkt an der Kamera im Einstellungsmenü vorgenommen werden, etwa die Auswahl der verwendeten Objektive - wahlweise lässt sich die Gear 360 auch mit nur einer Linse als Actioncam verwenden. Weitaus bequemer und auch umfangreicher lässt sich die Kamera aber über die zugehörige App konfigurieren. Hier lassen sich die Bildqualität beziehungsweise Videoauflösung, der Weißabgleich, die Belichtungskorrektur und der HDR-Modus einstellen.

Mit der Gear 360 lassen sich auch ohne ein über die App verbundenes Smartphone Fotos und Videos aufnehmen, die App ist aber dank eines Live-Suchers in vielen Situationen zur Kontrolle und als Fernauslöser praktisch. Zudem ist die App für die Zusammensetzung des aufgenommenen Bildmaterials zuständig: Nach der Übertragung auf das Smartphone erhalten wir ein fertig zusammengesetztes Foto oder Video, das direkt angeschaut oder geteilt werden kann. Videos können auch auf dem Smartphone geschnitten werden, was aktuell aber nicht über das Kürzen hinausgeht. Aktuell ist die App nur für Galaxy-S6- und Galaxy-S7-Modelle verfügbar. Andere Smartphone-Besitzer können die Anwendung momentan noch nicht aus dem Play Store heraus installieren. Wie Samsung uns vor der Präsentation der Gear 360 erklärte, soll die Kompatibilität mit anderen Smartphones noch folgen; aktuell kann uns der Hersteller aber keinen Zeitrahmen dafür nennen. Dementsprechend ist die Panorama-Kamera momentan Galaxy-exklusiv.

Samsung legt der Kamera allerdings einen Lizenzcode für das PC-Bearbeitungsprogramm Gear 360 Action Director bei. Damit lassen sich sowohl Videos als auch Fotos direkt von der Speicherkarte importieren. Zusammengesetzt werden sie in der gleichen Qualität wie vom angeschlossenen Smartphone - offenbar wird der gleiche Algorithmus eingesetzt. Jedes importierte Foto und Video wird automatisch gestitcht und auf dem Rechner gespeichert. Dadurch ist die Gear 360 auch ohne Galaxy-Smartphone nutzbar, Nutzer müssen dann aber auf zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die Live-Vorschau und das schnelle Teilen verzichten.Die Bildqualität der Gear 360 ist um einiges besser als etwa die der Ricoh Theta. In den Details ist die Gear 360 wesentlich schärfer und weniger vermatscht. Besonders Fotos sind angenehmer zu betrachten. Videos sind jedoch auch bei höchster Auflösung verglichen mit den Fotos merklich unschärfer.Nagelneu Laptop-Batterie, Laptop Akku online shop - akku-fabrik.com

Die verglichen mit der Theta bessere Bildqualität darf aber auch bei der Gear 360 nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Material selbst verglichen mit Smartphone-Kameras deutlich schlechter aussieht. Verglichen mit den Kameras des Galaxy S6 und S7 sind die Bildergebnisse weniger scharf, zudem sind Detailzeichnung und Dynamikumfang schlechter. Zoomen wir in ein Foto hinein, wird das Bild schnell schwammig; zudem hat die Kamera bei Gegenlicht mit chromatischen Aberrationen Probleme. Den 360-Grad-Blick zahlen auch Nutzer von Samsungs Rundumkamera beim heutigen Stand der Technik mit Abstrichen in der Bildqualität.Dazu kommen noch die mitunter sichtbaren Stitching-Fehler in den Bereichen, in denen die beiden Objektive der Gear 360 aufeinandertreffen. Besonders bei Objekten, die nah an der Kamera sind, können wir mitunter auffällige Bildfehler erkennen. Im unteren Bereich der Bilder ist dies unumgänglich, da sich hier das Stativ oder die Hand des Nutzers befindet; die Fehler ziehen sich aber über die gesamte Höhe des Bildes.

Ansonsten finden wir das Stitching aber in den meisten Situationen sehr gelungen. Achtet der Nutzer auf einen gewissen Mindestabstand von Objekten rund um die Kamera, kommt es nicht zu dramatischen Bildfehlern. In manchen Lichtsituationen ist ein leichter Helligkeitsunterschied an der Stelle zu erkennen, an der die beiden Teilbilder aufeinandertreffen. Oft ist dieser Rand aber nur im unteren Bereich zu auszumachen und nicht im kompletten Bild oder Video.Enttäuscht waren wir vom Ton, den die Gear 360 aufnimmt. Dieser wird nicht räumlich aufgezeichnet, bei einem Video ändert sich dementsprechend nicht die Richtung, aus der Ton kommt. Zudem sind die Audioaufnahmen sehr leise, sobald sich die Tonquelle etwas von der Kamera entfernt befindet.

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