November 25, 2016

Akku ASUS N53J

Keine neuen Smartphones, dafür eine neue Smartwatch: Die Gear S3 ist der Star des IFA-Auftritts von Samsung. Die edle Smartwatch kommt im Oktober in zwei Varianten (Frontier und Classic) in den Handel. Worin unterscheiden sich die Gear S3 Classic und die Gear S3 Frontier und lohnt sich der Kauf der Smartwatch? Unser Kurztest der Gear S3 verrät es euch.Den Nachfolger der Gear S2 gibt es in zwei Ausführungen zu kaufen: "Classic" und "Frontier". Im Vorfeld des Unpacked-Events waren Gerüchte um eine dritte Variante mit dem Beinamen "Explorer" laut geworden. Von einer Gear S3 Explorer fehlte in Berlin jedoch jede Spur. Möglicherweise wird diese Variante zu einem späteren Zeitpunkt (MWC 2017) das Licht der Welt erblicken.Akku ASUS K72JR

Wie unterscheiden sich die Gear S3 Classic und die Gear S3 Frontier? Die Classic-Variante orientiert sich optisch an analogen Luxus-Uhren, während sich die Frontier-Variante an ein sportlich aktives Publikum richtet. Das klingt nach zwei grundverschiedenen Ausführungen. Tatsächlich sind Gear S3 Classic und Gear S3 Frontier aber sowohl technisch als auch vom Funktionsumfang her identisch.Selbst in Sachen Design fallen die Unterschiede marginal aus: Mit 62 Gramm wiegt die Frontier-Ausführung kaum spürbare fünf Gramm mehr als das Classic-Modell. Das Uhrengehäuse ist beim Frontier-Modell aus eloxiertem Aluminium gefertigt, während Samsung bei der Classic-Variante auf ein gebürstetes Metallgehäuse setzt. Der Gear S3 Classic liegt ein Leder-Armband bei, die Gear S3 Frontier kommt dagegen mit einem Kunststoff-Armband im Stil der Gear Fit 2 daher.Akku Asus N61jq

Die Armbänder können jedoch bei der Gear S3 spielend leicht gewechselt und durch andere Armbänder getauscht werden. Bei der Auswahl eines neuen Armbands seid ihr dabei nicht auf die von Samsung bereitgestellten Varianten festgelegt, an die Gear S3 kann jedes 22-Millimeter-Uhrenarmband angelegt werden.Das Design beider Modelle wirkt sehr hochwertig und übertrifft noch einmal die bereits hervorragende Optik des Vorgängers. Kein Wunder: Samsung hat sich schließlich Tipps vom bekannten Uhrendesignern geholt. So ist die Oberfläche des Uhrengehäuses nicht mehr gleichartig sondern matte und glänzende Bereiche wechseln sich ab.Akku Asus k50ij

Der Robustheit tut die edle Optik keinen Abbruch: Beide Uhren sind gemäß IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Zudem setzt Samsung als Displayschutz auf das neue Corning Gorilla Glas SR+. Das Displayglas wurde speziell für Wearables entwickelt und soll besonders resistent sein. Zudem verspricht der Hersteller, dass das Glas Reflektionen deutlich reduziert und so die Ablesbarkeit im Freien verbessert.Das einzige, was sich Samsung in Sachen Design vorwerfen lassen muss, ist die Fokusierung auf eine eher männliche Zielgruppe. Auch wenn man mit Geschlechterstereotypen vorsichtig sein sollte, dürfte das große, breite Uhrengehäuse am eher zierlicheren Handgelenk einer Frau deplatziert wirken. Bei einer Vorabpräsentation der Gear S3 in Berlin war dies zumindest der einhellige Tenor der teilnehmenden Damen.Akku Asus K50I

Die Bedienung der Smartwatch erfolgt weiterhin über den nun 1,3 Zoll großen Touchscreen und den drehbaren Rahmen des Gehäuses - in Fachkreisen auch Lünette genannt. Gerüchte, Samsung setze wie Apple auf eine drehbare Krone, entpuppten sich als Ente. Stattdessen wird die Lünette mächtiger als zuvor: So könnt ihr nun unter anderem mit einer einfachen Drehbewegung eingehende Anrufe ablehnen oder annehmen.Verpasste Anrufe lassen sich auch direkt von der Gear S3 beantworten. Dafür stehen euch nicht mehr nur vorgefertigte Nachrichten oder einer Sprachmemo zur Verfügung, künftig könnt ihr auch Emojis versenden oder einen Text "zeichnen". Wer mit der kleinen Bildschirmtastatur der Gear S3 nicht warm wird, kann nämlich auch einfach die einzelnen Buchstaben seiner Nachricht auf den Screen malen. Die Gear wandelt sie dann in Text um. Das funktionierte im Kurztest zwar sehr gut, kostete jedoch eine Menge Geduld. Im Alltag dürften Nutzer kaum auf die Funktion zurückgreifen.Akku ASUS N53J

Samsung hat sich bei der Entwicklung der Gear S3 intensiv mit dem Thema Akkulaufzeit auseinandergesetzt - bislang die Achillesferse vieler Smartwatches. Das soll sich nun mit der Gear S3 ändern. Dazu hat Samsung zunächst einmal die Akkukapazität von 250 auf 380 Milliamperestunden aufgestockt, lediglich die Moto 360 (2. Generation) und die Asus Zenwatch 2 verfügen über einen ähnlich großen Akku.Des Weiteren wurde das auf der Uhr verwendete Tizen OS aufs Energiesparen getrimmt. So haben die Entwickler unter anderem die Sekundenanzeigen im Standby-Betrieb optimiert, so dass das Always-on-Display nun deutlich seltener aktualisiert werden muss als zuvor. Eine Akkuladung soll laut Samsung durchschnittlich eine Laufzeit von drei Tagen garantieren. Ein Wert, den netzwelt im ausführlichen Testbericht überprüfen wird.Ist der Akku der Gear S3 doch einmal leer, lässt sich die Smartwatch wie der Vorgänger drahtlos aufladen. Samsung hat dabei eine Schnellladefunktion integriert, 15 Minuten Laden sollen zehn Stunden Nutzungszeit ermöglichen.Akku Asus G74SX

Was hat die Gear S3 sonst technisch zu bieten? Als Prozessor fungiert weiterhin ein Dual-Core-Chip aus dem eigenen Haus, für Nutzerdaten stehen knapp vier Gigabyte Speicher zur Verfügung, dafür wurde der Arbeitsspeicher von mageren 512 auf 768 Megabyte aufgestockt. Ins Netz geht die Gear S3 via WLAN, eine autarke Variante mit SIM-Karte wird es geben - jedoch vorerst nicht in Deutschland. Kontakt mit anderen Geräten könnt ihr via Bluetooth oder NFC aufnehmen.Das Datenblatt der Gear S3 mutet für Samsung-Verhältnisse fast schon puristisch an. Statt wie noch vor ein paar Jahren die Gear S3 mit Gimmicks wie Kamera oder IR-Blaster vollzustopfen, verbaut Samsung in seiner Smartwatch nur noch das Nötigste. Dazu zählen in der neuesten Generation unter anderem auch GPS, Höhenmesser und Barometer. Dank ihnen soll die Gear S3 in der Lage sein, verbrauchte Kalorien, zurückgelegte Strecken und die am Tag erklommenen Höhenmeter möglichst genau zu ermitteln und zu analysieren. Abzuwarten bleibt, wie gut sich die Gear S3 in der Praxis zum Überwachen der sportlichen Aktivitäten eignet. Samsungs Fitness-Tracker Gear Fit 2 zeigte im Test etwa Schwächen beim GPS-Empfang, die häufig die eigene Trainingsleistung verfälschten. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung hier aus den Erfahrungen mit seinem Fitness-Tracker gelernt hat.Akku ASUS N55S

Ebenfalls neu ist ein SOS-System. Drückt ihr dreimal den Home-Button der Uhr wird automatisch eine Nachricht mit eurem letzten erfassten Standort an zuvor festgelegte Kontakte gesendet. Allerdings muss die Gear S3 dafür mit eurem Smartphone gekoppelt sein.Kompatibel ist die Gear S3 lediglich zu Android-Smartphones - Android 4.4 und ein 1,5 Gigabyte großer Arbeitsspeicher vorausgesetzt. Für Nutzer von iOS-Geräten gibt es jedoch Hoffnung. Der südkoreanische Hersteller hat nämlich für das Vorgängermodell ein iOS-Betaprogramm ins Leben gerufen. Samsung arbeitet also weiter daran, seine Smartwatches auch kompatibel zum iPhone zu machen. So oder so: Nur bei der Verwendung mit den eigenen Produkten wie Galaxy S7 oder Note 7 garantiert Samsung die volle Funktionsfähigkeit.Akku ASUS N55SF

Der Funktionsumfang lässt sich mittels Apps noch erweitern. Laut Samsung sollen alle auf der Gear S2 lauffähigen Apps auch auf dem Nachfolger verfügbar sein, zusätzlich werden Partner zum Marktstart neue Anwendungen veröffentlichen, die von den erweiterten Möglichkeiten der Gear S3 Gebrauch machen. Insgesamt sollen sich knapp 10.000 Smartwatch-Apps im App Store des Herstellers tummeln. Auch Bezahlen ist mit der Gear S3 dank Samsung Pay möglich - allerdings wird der Dienst in Deutschland frühstens 2017 starten.Die Gear S3 Classic und die Gear S3 Frontiert sind ab sofort in Deutschland vorbestellbar. Die unverbindliche Preisempfehlung lautet 399 Euro. Ausgeliefert werden die Smartwatches laut Samsung am 18. November. Vorbesteller erhalten im Samsung Store ein zusätzliches Armband gratis.Akku ASUS N50V

Posted by: retrouve3 at 06:56 AM | No Comments | Add Comment
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