April 10, 2017

Akku ASUS UL50A

Das Scharnier zum Display bildet einen unansehnlichen Wulst an der Oberseite, den wir eigentlich an der Unterseite erwartet hätten. Der Bildschirm lässt sich nicht so weit nach hinten kippen, dass das Notebook aus dem Gleichgewicht kommt.Der Klang wird in hörbarem Stereo wiedergegeben. Zwar ist die maximale Lautstärke vergleichsweise gering, dafür gibt es bei den Höhen und den Tiefen kaum Verzerrungen. Die Lautsprecher sind aber am unteren Teil des Gehäuses verbaut und werden teilweise verdeckt, wenn das Chromebook auf dem Tisch liegt. Tasten für die Lautstärke sowie eine Stummschalttaste sind in die Tastatur integriert.Dieser fehlen die F-Tasten komplett. Die obere Reihe beherbergt die eben erwähnten Tasten für die Lautstärke, die Bildschirmhelligkeit, den Fensterwechsel und das Maximieren von Fenstern sowie Navigationstasten für den Browser. Die Chicklet-Tasten sind ungewöhnlich groß und bequem im Anschlag.

ARMs Cortex-A-15-CPUs sollen dank der 32-Nanometer-Fertigung energiesparend laufen. Da die Kerne eine größere Leistung bringen als die Kerne der A9-Serie, sind im Exynos 5250 auch nur zwei verbaut, was ebenfalls eine verlängerte Laufzeit bringen soll. Insgesamt soll das Chromebook mit seinem Lithium-Polymer-Akku auf 6,5 Stunden Laufzeit kommen. Der Akku soll zwei Zellen und eine Nennladung von 4.080 mAh haben und 30 Wattstunden liefern. Tatsächlich kamen wir auf einen Durchschnittswert von 4 bis 5 Stunden. Bei der Videowiedergabe eines lokal abgespeicherten 720p-Videos erreichten wir eine Laufzeit von etwa 4 Stunden. Aufgeladen war das Chromebook hingegen schnell, mit dem mitgelieferten Netzteil war der Akku nach 1,5 Stunden wieder voll einsatzbereit.

Die Akkulaufzeit enttäuscht im Vergleich zu anderen Notebooks. Wir hatten erwartet, dass der ARM-Prozessor Laufzeiten ermöglicht, die mit Tablets vergleichbar sind. Selbst Notebooks mit sehr viel schnelleren Prozessoren arbeiten länger. Das deutlich teurere Macbook Air mit 11,6-Zoll-Display kommt trotz eines Core-i-Prozessors in ähnlichen Situationen auf Werte um die 7 Stunden. Auch andere Ultrabooks mit schnellem Prozessor oder Netbooks erreichen bessere Werte. Selbst das alte Chromebook mit Atom-Prozessor erreichte in unserem Test Werte zwischen 6 und 7 Stunden, hatte allerdings eine ältere Betriebssystemversion.Die kurze Laufzeit des ARM-Chromebooks ist womöglich auch auf die hohe CPU-Last zurückzuführen, die Chrome, das Flash-Plugin und ein Prozess namens GPU-Verarbeitung verursachen. Sie alle zeigen laut Taskmanager regelmäßig Werte zwischen 5 und über 30 Prozent CPU-Last.

Da der Exynos 5250 auch im Nexus 10 verbaut ist und dort mit hervorragender Bildqualität und ruckelfreier Darstellung auf einem Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln glänzte, erhofften wir uns zumindest das Gleiche auf dem Chromebook. Leider vergeblich. Denn selbst bildarme Webseiten ruckelten beim Scrollen stark, von der Satellitenansicht in Google Maps ganz zu schweigen. Das über den Chrome Webstore installierte Angry Birds lief ebenfalls nicht flüssig.Bei der Wiedergabe von lokal gespeicherten Videos oder solchen aus dem Streaming-Angebot ruckelt das Bild schubweise. Artefakte oder eine schlechte Bildqualität konnten wir jedoch nicht feststellen. Da es sich um die gleiche GPU handelt, die auf dem Nexus 10 einen Bildschirm mit noch höherer Auflösung antreibt, vermuten wir den Fehler bei Chrome OS und dessen Treiber. Das belegen auch die vergleichsweise hohen Ergebnisse im Octane-Benchmark, die bei durchschnittlich 3.480 Punkten liegen. Das Nexus 10 kam dabei auf 2.750 Punkte.

Im Vergleich zur ersten Version von Chrome OS ist die aktuelle Version deutlich besser. Sie ähnelt mit Aura mehr einem Desktop. Auf dem lässt sich aber nichts ablegen, er dient lediglich als Hintergrund für die Taskleiste und macht die Verwaltung mehrerer Fenster überhaupt erst möglich. Denn Apps können nicht mehr nur im Browserfenster geöffnet werden, sondern auch in einem eigenen Fenster.Mit den vorinstallierten Apps hat der Anwender Zugriff auf Google Docs, die Tabellenkalkulation Tables und das Präsentationsprogramm Presentations sowie den lokalen Texteditor Scratchpad. Lokal öffnen und nutzen lassen sich außerdem ein Taschenrechner und die Kameraapplikation. Außerdem lassen sich Google Maps, der Google Kalender, Google Mail sowie Google+ und Google+ Hangouts aus dem Startmenü starten.Der Taskmanager hingegen kann weiterhin nur über den Menüpunkt "Weitere Tools" in Chrome geöffnet werden. Die Anpassungen an Aura sind demnach noch nicht konsequent umgesetzt worden.

Einige Anwendungen werden in neuen Tabs im bereits geöffneten Chrome-Browser gestartet, darunter die Büroanwendungen. Andere erhalten ein eigenes Fenster. Das gilt beispielsweise für den Dateimanager, der den lokalen Zugriff auf das Downloadverzeichnis sowie auf das entfernte Google-Drive-Verzeichnis bietet.Auch der Audioplayer startet in einem eigenen Fenster, das verkleinert rechts unten über den Systeminformationen erscheint. Darunter werden der angemeldete Benutzer samt Profilbild, die verbleibende Batterieleistung, die Signalstärke der WLAN-Verbindung und die Uhrzeit angezeigt.Durch einen Klick darauf erscheinen die wichtigsten Einstellungen, darunter die Tastatureinstellungen und die Konfiguration der WLAN- oder Bluetooth-Verbindung. Weitere Optionen gibt es unter den erweiterten Einstellungen, dort kann etwa das Nutzerprofil eingestellt oder die Suchmaschine ausgewählt werden. Das geschieht in einem Tab des Browsers. Einstellungen für die Hardware gibt es dort kaum, lediglich das Scrollen mit zwei Fingern auf dem Touchpad und die WLAN-Konfiguration sind vorhanden.

Weitere Extensions für den Chrome Browser stehen ebenso zur Verfügung wie digitale Bücher und Filme aus dem Streamingangebot Play Movies sowie Spiele-Apps. Das Angebot ist aber weitaus geringer als das in Googles Play Store.Das Chromebook soll auch für den Offlinebetrieb genutzt werden können. Wir konnten immerhin Google Docs ohne Netzwerkverbindung öffnen und Texte schreiben, die später bei aktiver Internetverbindung mit den Google-Servern automatisch synchronisiert werden. Die Notizanwendung Scratchpad nutzt ebenfalls Google Docs und lässt sich demnach auch ohne Netzwerk nutzen. Tabellen und Präsentationen hingegen können weiterhin nur online erstellt werden, im Offlinemodus erhielten wir eine entsprechende Fehlermeldung.Das Chromebook XE303C12 ist in Deutschland nicht offiziell erhältlich. Es kann aber beispielsweise bei Amazon bestellt werden und kostet dort 250 US-Dollar ohne Versandkosten und Mehrwertsteuer. Eine Version mit UMTS gibt es ebenfalls und kostet 330 US-Dollar.

Mit dem kleinsten Chromebook aus der Serie 3 hat Samsung bedauerlicherweise ein schlecht verarbeitetes Notebook produziert, das nicht nur billig und klobig aussieht, sondern auch schon beim Auspacken Auflösungserscheinungen zeigte. Das konnten wir bei zwei unabhängig voneinander gekauften Geräten feststellen. Das verwendete Chrome OS lässt den im Chromebook verwendeten Exynos-SoC ebenfalls schlecht aussehen. Ruckler im Browser oder die stotternde Videowiedergabe haben wir auf dem Nexus 10 mit dem gleichen SoC nicht erlebt, obwohl das Display im Tablet eine noch höhere Auflösung hat.Chrome OS macht hingegen zarte Fortschritte hin zu einem echten Betriebssystem, auch wenn noch nicht alle Funktionen konsequent umgesetzt worden sind.Wer ausschließlich Googles Onlineangebote nutzen will und viel unterwegs ist, den könnte Chrome OS interessieren. Wir raten allerdings von Samsungs ARM-Chromebook ab. Als reines Arbeitsgerät ist die ARM-Variante zu teuer, denn so manches Netbook mit dem gleichen Preis ist besser verarbeitet und hält länger ohne Aufladen durch. Selbst Google bietet mit dem Acer C7 ein ähnlich günstiges Chromebook an, das einen Core-basierten Prozessor verwendet. Wir konnten das neue Gerät jedoch noch nicht testen.

Toshiba hat einen vierbeinigen Roboter vorgestellt, der im zerstörten Atomkraftwerk in Fukushima eingesetzt werden soll. Bei einer Präsentation zeigte der Tetrapode jedoch noch einige Schwächen. Toshiba hat einen vierbeinigen Roboter entwickelt, der für Einsätze an Orten konzipiert ist, die für Menschen zu gefährlich seien, erklärt der Hersteller. In erster Linie denkt der Hersteller dabei an das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima. Der robotische Vierbeiner ist rund 62 Zentimeter lang, knapp 60 Zentimeter breit und 1,06 Meter hoch. Der Roboter wiegt 65 Kilogramm und kann eine Nutzlast von etwa 20 Kilogramm tragen. Der Roboter wird elektrisch betrieben, sein Akku erlaubt einen Dauereinsatz von etwa zwei Stunden.Der Roboter wird per Funk ferngesteuert und stakst mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 Kilometer pro Stunde durch die Gegend. Vorteil eines Laufroboters sei, dass er an Orte käme, an die Roboter auf Rädern oder Raupenketten nicht kommen könnten. Verschiedene US-Hersteller - unter anderem iRobot - hatten 2011 nach dem Erdbeben und dem Tsunami, der das Atomkraftwerk traf, verschiedene Roboter nach Japan geschickt, darunter auch solche mit Raupenketten.

Der Roboter ist mit einem Dosimeter sowie mit sechs Kameras ausgerüstet. Damit soll er Daten aus dem Atomkraftwerk liefern. Toshiba will den Roboter so weiterentwickeln, dass er auch Arbeiten durchführen kann, etwa Schutzschilde installieren oder Hindernisse aus dem Weg räumen.Huckepack trägt der Tetrapode einen zweiten Roboter: eine fahrbare Kamera. Diese soll Areale erkunden, in die der große Roboter nicht kommt, etwa Rohre. Der Kameraroboter ist 31 Zentimeter lang und knapp 33 Zentimeter breit. Er ist weniger als 5 Zentimeter hoch. Die Kamera sitzt aber auf einem Gestell, das hochgefahren werden kann, um einen besseren Blickwinkel zu bekommen.Für einen Einsatz wird der Kameraroboter von einem Arm des großen Roboters ausgesetzt. Der kleine Roboter fährt auf vier Rädern - seine Höchstgeschwindigkeit beträgt nur 200 Meter in der Stunde. Der Aktionsradius des Kameraroboters ist begrenzt: Er ist während eines Einsatzes per Kabel mit dem Laufroboter verbunden. Seine Einsatzdauer ist auf eine Stunde begrenzt.

  1. http://support.viralsmods.com/blog/main/2190338/
  2. http://www.mywedding.com/retrouve3/blog.html
  3. http://davydenko.jugem.jp/

Posted by: retrouve3 at 07:38 AM | No Comments | Add Comment
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