August 17, 2016
Es gibt verschiedene Typen von Akkus, die heute im Alltag zum Einsatz kommen. Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) etwa findet man meist im Batterieregal des Elektronikmarkts. Man verwendet sie für schnurlose Telefone, Wecker, Radios und viele weitere Dinge, die ohne Netzstecker auskommen sollen.Wer es etwas ausgefallener mag, der findet eine ganze Reihe schöner und auch nützlicher Gadgets zum Laden von Mobilgeräten. Mit dem sCharger-5 lässt man die Sonne für sich arbeiten. Die beiden Solarpanels mit USB-Anschluss sollen ein Smartphone in zwei bis vier Stunden aufladen (etwa 100 Euro).
Den Sinn im Namen trägt auch der SOSÂCharger. Wenn nichts mehr geht, sollte doch zumindest jemand eine Hand frei haben – und damit die Kurbel des Gerätes in Handy-Größe drehen können. Für eine Minute Kurbeln kann man das Smartphone für etwa drei Minuten aufladen (Kosten: rund 45 Euro).Abwarten und Tee trinken, so geht das mit dem Candle Charger (rechts). Eine Kerze beheizt einen Behälter, der etwa 150 Milliliter Wasser fasst. Der Temperaturunterschied zwischen dem Behälter und der aufsteigenden Hitze wird zur Energiegewinnung verwendet. Durchschnittlich 2,5 Watt an Leistung und 500 mA werden dabei erzeugt. Mit einer lange brennenden Brennpastenkerze kann man nach Herstellerangaben in sechs Stunden zwei Smartphones aufladen – und Wasser aufkochen, denn das muss man ohnehin. Somit kann man viel Tee trinken. Wer mit den Beinen laden möchte, kann auch das tun. Das Fahrradladegerät von Tigra (etwa 80 Euro) funktioniert wie ein Dynamo. Während man rollt, erzeugt das Gerät Energie, die man dann an das Mobilgerät weitergeben kann.
In Handys, Smartphones, Tablets und Notebooks werden diese Stromquellen heute aber nicht mehr eingebaut. In diesen Mobilgeräten stecken Lithium-Ionen-Akkus (LiIon). Müssig glaubt, dass sie sich noch lange halten werden. Seiner Meinung nach ist keine Technik in Sicht, die diese Speichervariante bald ablösen wird.Warum diese Akkus so weit verbreitet im Einsatz sind, hat wohl einige Gründe. Lithium ist ausreichend verfügbar, also relativ günstig. Der Akku kann relativ viel Energie auf relativ wenig Platz speichern – ideal also für Mobilgeräte. Ein dritter wichtiger Punkt: "Der Akku fühlt sich da wohl, wo sich auch der Mensch wohlfühlt", sagt "c't"-Redakteur Müssig und meint den Temperaturbereich, in dem diese Speicher gut funktionieren.
In einem Akku laufen chemische Prozesse ab. Und die Elektronen des Akkus reagieren mit dem Sauerstoff im System, oxidieren also. "Jeder Akku altert deswegen", sagt Florian Müssig. Das gilt auch für Energieträger, die wenig benutzt werden. Das vollständige Laden und Entladen belastet die Elektronen eines Lithium-Ionen-Akkus besonders stark. Vor allem das letzte Drittel des Ladens ist für den Akku ziemlich anstrengend. Daher bleibt der Akku am längsten funktionsfähig, wenn man ihn hauptsächlich im Bereich zwischen 30 und 70 Prozent lädt.
- Akku HP 440704-001
- Akku HP HSTNN-OB60
- Akku HP 504610-001
- Akku HP 484170-001
- Akku HP 436426-311
- Akku HP 436426-351
- Akku HP 436426-711
- Akku HP 436426-751
- Akku HP 436426-752
- Akku HP 443156-001
- Akku HP 454668-001
- Akku HP AH547AA
Ist der Akku fast voll, sollte man ihn lieber nicht an die Steckdose anschließen, um noch etwas mehr rauszuholen. Aber wenn der Akku fast leer ist, sollte man ein zu kurzes Auftanken, also etwa von 12 auf 25 Prozent, vermeiden. Die kurze Ladedauer im unteren Drittel belastet den Akku stark. Ist ein Akku voll geladen, sollte man das Ladegerät abnehmen. Zu direkten Schäden kommt es zwar nicht, aber die Lebensdauer kann sich verringern, wenn immer wieder die besonders ladeintensive Spitze aufgefüllt wird.Für viele Mobilgeräte gibt es darüber hinaus Schnellladeeinrichtungen. Nicht jedes Gerät ist für einen solchen schnellen Ladegang geeignet. Nutzer sollten es daher erst einmal ausprobieren – kaputt machen kann man ein Mobilgerät dadurch aber nicht, sagt "c't"-Experte Florian Müssig. Manche Hersteller hätten ihre Geräte zwar für schnelle Ladegänge vorgesehen, lieferten in der Grundausstattung aber ein günstigeres Ladekabel mit. Ein einfacher Tipp noch, wenn man etwa vor einer kurzfristigen Reise noch schnell möglichst viel Energie laden will: Handy ausschalten. Der Strom aus dem Ladegerät ist dann sozusagen nur für den Akku da und nicht für den Verbrauch des Gerätes.
Wer ein neues Smartphone kauft, wundert sich in der Anfangszeit vielleicht über die Anzeige des Akkustandes. Dieser erscheint dann manchmal ungenau. Erst nach mehreren Ladezyklen hat das Gerät sozusagen gelernt, wie voll oder leer der Akku ist.Egal, ob das Gerät langsam oder schnell geladen wird: Bei den meisten Nutzern von Smartphones steckt das Handy über Nacht am Ladekabel. Denn wer heute ein Smartphone der neuen Generation über den Tag regelmäßig nutzt, muss es über Nacht aufladen. Das ist die Grundkonzeption, der Kompromiss der Hersteller aus Faktoren wie Leistung, Größe, Gewicht und sicher auch Herstellungskosten. Zwar werden die Akkus besser, aber die immer leistungsstärkeren Prozessoren und besonders die großen Displays fressen diese Stromvorteile buchstäblich auf.
Wer nun mit dem Smartphone für drei Tage im Wald zelten will, der hat ein Problem. Für die mobile Energieversorgung gibt es aber natürlich bereits einige Lösungsansätze. Eine schlichte Lösung ist der Ersatzakku. Für die meisten gängigen Smartphones etwa gibt es passende Hüllen, in die ein zweiter Akku integriert ist. Das Gerät ist dann etwas klobiger, hält aber auch doppelt so lange. Diese Erweiterung kostet für das ÂiPhone 6 etwa 50 Euro.
Eine weitere sehr beliebte Variante sind die Powerbanks. Das sind kleine Energieriegel, die man über die Steckdose aufladen kann und die dann meist über USB-Kabel Energie an Mobilgeräte abgeben. Es gibt sie in Lippenstiftgröße für rund 15 Euro, und sie können zum Beispiel ein Smartphone oder Tablet einmal aufladen. Die Mediumvarianten (20-30 Euro) haben etwa die Größe eines Schokoriegels und können Smartphones gleich mehrere Male aufladen. Die großen Geräte (25-45 Euro) nehmen etwa so viel Platz weg wie eine Tafel Schokolade und können Smartphone wie Tablet noch öfter mit Energie versorgen. Erhältlich sind schließlich noch größere Powerbanks, mit denen man über einen DC-Anschluss sogar Notebooks aufladen kann – oder eben sehr häufig ein kleineres Mobilgerät.
Wer unterwegs ist, hat meist eine Tasche dabei. Es gibt heute eine ganze Reihe Handtaschen, Mappen und Rucksäcken, die Mobilgeräte aufladen können. Der "Energi+"-Rucksack von Tylt (rund 130 Euro) etwa hat einen Lithium-Ionen-Akku integriert, der Energie für vier Smartphone-Akkus oder einen Tablet-Akku speichern kann. Und ein bisschen Essen und trinken passt in so einen Rucksack natürlich auch, für den analogen Notfall.
Ein i7-Prozessor der fünften Generation von Intel, schnelle HD-Grafik und große SSD-Festplatten, das alles bieten aktuelle Notebooks aus der 900-Euro-Klasse. Wer seinen Mobilcomputer vor vier, fünf Jahren gekauft hat, kann davon nur träumen. Vielleicht ruckelt auf dem Gerät noch ein altes Windows Vista, Spaß machen solche Geräte jedenfalls nicht mehr. Es sei denn, man verpasst ihnen eine Frischzellenkur. Im besten Fall ist diese nicht nur kostenlos, sondern zudem noch technologisch interessant, so wie die Verbindung eines Notebook-Oldies mit dem Betriebssystem Android.
- Akku HP HSTNN-CB45
- Akku HP HSTNN-OB45
- Akku HP HSTNN-W26C
- Akku HP HSTNN-XB43
- Akku HP HSTNN-XB45
- Akku HP HSTNN-XB4X
- Akku HP NBP6B17B1
- Akku HP 586006-241
- Akku HP 586006-321
- Akku HP 586006-361
- Akku HP 586006-541
- Akku HP 586006-761
- Akku HP 586007-121
- Akku HP 586007-141
Google hat Android für den Betrieb von Smartphones und Tablets optimiert. Android basiert auf einem Linux-Kern, der für die mobilen Endgeräte stark angepasst wurde. Zu den wichtigsten Eigenschaften von Android gehört, dass es auch auf weniger leistungsstarken Geräten eine anständige Performance liefert und dabei den Akku schont. Damit eignet es sich bestens, um alten Notebooks oder den vor einigen Jahren sehr beliebten Netbooks neues Leben einzuhauchen.
Inspiriert von einem Beitrag der Computerzeitschrift „c’t" (Heft 19/2015) haben wir den Praxistest gemacht. Denn schließlich muss man die Android-Katze nicht im Sack kaufen: Bevor das X86-Android (http://www.android-x86.org/) auf dem eigenen Computer dauerhaft installiert wird, sollte man es zuvor möglichst ausführlich testen. Dazu besorgt man sich die Installationsdatei, die entweder auf eine CD/DVD gebrannt oder auf einen USB-Stick kopiert wird. Wichtig ist: CD/DVD oder USB-Stick müssen als Bootmedium eingesetzt werden können, damit der Computer sie als Start-System nutzen kann. Wie das geht, beschreibt die Projektgruppe auf ihrer Webseite. Auch andernorts findet man Anleitungen, auch auf Deutsch. Beim Start kann der Nutzer dann auswählen, ob er das Computer-Android nur testen oder installieren will. Vor dem eigentlichen Start wird Android eingerichtet und dabei unter anderem mit dem Google-Konto des Nutzers (so bereits vorhanden) verbunden. Danach können alle Funktionen ausprobiert werden, um unter anderem zu prüfen, ob tatsächlich alle benötigten Schnittstellen wie zum Beispiel die W-Lan-Karte oder eine Bluetooth-Verbindung funktionieren.
Zudem sollte man probeweise die für den jeweiligen Nutzer wichtigsten Apps aus Google Play installieren. Weil der Computer nach dem Herunterfahren des Live-Androids alle Einstellungen vergisst, sollte man sich für den Test ausreichend Zeit nehmen.In unserem Test haben wir das X86-Android in der Version 4.4 auf einem sechs Jahre alten Dell Latitude E4300 installiert und waren positiv überrascht, wie gut das Zusammenspiel von Notebook und Smartphone-Betriebssystem läuft. Der Bildschirm strahlt in voller Auflösung, Lautsprecher und Mikrofon arbeiten einwandfrei, selbst die Hardwaretasten für Bildschirmhelligkeit, Lautstärke oder den Standby-Betrieb können wie gewohnt genutzt werden. Das Touchpad funktioniert zwar, aber die Scroll-Leiste steht unter Android nicht zur Verfügung.
Posted by: retrouve3 at
06:46 AM
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