March 09, 2017

Akku HP Pavilion dv6700

Daimler und auch Toyota hatten ihre Tesla-Anteile jüngst verkauft. Diese Entwicklung bewertet Elon Musk naturgemäß nicht negativ, sondern interpretiert sie so: Daimler und Toyota wollten wohl einfach Gewinne realisieren. Mit Daimler gebe es weiterhin eine Zusammenarbeit auf technischem Gebiet.Jüngst waren Pläne bekanntgeworden, wonach Tesla auch mit BMW über die gemeinsame Nutzung von Ladestationen und Ladetechnik spricht. Tesla unterhält selbst ein kleines Netz von Ladestationen (Supercharger) in Deutschland. BMW hat mit dem i3 ein Elektroauto im Sortiment, der Sportwagen i8 hat neben einem Akku und Elektromotoren auch einen Verbrennungsmotor. BMW hat jedoch anders als Tesla bei der Karosserie auf kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff gesetzt, was das Auto leichter macht. Diese Technik interessiert auch Tesla für künftige Fahrzeuge.

Musk teilte auch noch einmal gegen die Brennstoffzellen-Technik der Konkurrenz aus. Schon früher hatte er die Technik als ineffizient verurteilt. Toyota hat mit dem Mirai ein reines Brennstoffzellen-Elektroauto vorgestellt, das 2015 auch in Deutschland verkauft werden soll. Mit 79.000 Euro kostet es vergleichsweise viel, bewegt sich aber in den Preisregionen des Tesla S und soll mit einer Tankfüllung 500 km weit kommen. Im Gegensatz zu Teslas Elektroautos dauert der Tankvorgang nur wenige Minuten.Dennoch ist Musk skeptisch: Das hat überhaupt keinen Sinn. Der Einsatz einer Brennstoffzelle sei ineffizient. Ein so angetriebenes Elektroauto benötige dreimal mehr Energie als eines, das mit Batterien angetrieben wird. Dabei kritisiert der Tesla-Chef die Form der Wasserstoffproduktion. Wasserstoff kann durch Elektrolyse aus Wasser, per Erdgasreformation oder aus Biomasse hergestellt werden. Die Wirkungsgrade unterscheiden sich stark voreinander, zudem kommt es bei der Energiegewinnung auch zu Umweltbelastungen. Das ist allerdings bei der Akkuherstellung ähnlich.

Von Plug-In-Hybriden, die derzeit von praktisch allen Großserienherstellern angeboten werden, hält der Tesla-Chef ebenfalls nichts. Das ist wie ein Amphibienfahrzeug, nicht ideal im Wasser und nicht ideal an Land,, sagte er dem Spiegel.Mit der Edelkamera LX100 versucht Panasonic, einen großen 4/3-Sensor mit einem lichtstarken Objektiv zu verbinden. Ob sie sich gut bedienen lässt und wie es um die Bildqualität steht, zeigt der Golem.de-Test.
Panasonics LX 100 ist in jeder Hinsicht eine besondere Digitalkamera. Ihr Sensor ist größer, als es das Gehäuse vermuten lässt - und soll für eine bessere Bildqualität sorgen als die 1-Zoll-Modelle der Canon G7 X oder der Sony RX100 III. Und sie kann Videos in 4K aufnehmen, was die Konkurrenz noch nicht beherrscht. Gleichzeitig kostet sie nicht mehr als die aktuellen Spitzenmodelle anderer Hersteller, obwohl diese kleinere Sensoren verbauen. Golem.de hat die im Vorfeld hochgelobte Kamera ausprobiert und zeigt, ob der größere Sensor wirklich etwas bringt, denn selbst eine überragende Bildqualität reicht nicht, wenn es an der Bedienung hapert.

Kompakt ist relativ - das spürt der Benutzer deutlich, wenn er die LX 100 von Panasonic das erste Mal in die Hand nimmt. Jackentaschenfreundlich ist die neue Edelkamera des japanischen Herstellers nämlich nicht. Dafür verantwortlich ist die recht lange Gehäusefront von 115 mm. Mit 66 x 55 mm ist die Kamera auch recht tief, obwohl das Gehäuse weder klappbar noch ein Blitz eingebaut ist.Eine Art Blitzwürfel zum Anstecken liefert Panasonic zwar mit, doch der sitzt unbeweglich auf dem Mittelkontakt. Ein Grund für die doch recht üppigen Maße ist auch der Sensor, der in der Kamera steckt. Es handelt sich dabei um ein Micro-Four-Thirds-Exemplar, das 17,3 x 13 mm groß ist und dabei die 1-Zoll-Sensoren aus der Sony RX100 oder der Canon G7 X bei weitem übertrifft. Diese sind nur 13,2 x 8,8 mm groß. Beim Flächenvergleich fällt der Unterschied noch stärker auf: Hier steht es 224,9 zu 116,16 mm². Der Sensor erreicht eine Auflösung von maximal 12,7 Megapixeln und arbeitet zwischen ISO 100 und 25.600. Neben Fotos können auch Videos aufgenommen werden - mit bis zu 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel mit 25p beziehungsweise 24p). Darüber hinaus lassen sich auch Full-HD-Videos mit 60, 30 und 24p drehen. Aufgezeichnet wird in MP4 oder ACHVD.

Natürlich ist das Objektiv der LX 100 unter anderem wegen des großen Sensors auch etwas größer. Es deckt eine Kleinbildbrennweite von 24-75 mm ab und ist mit f/1,7 im Weitwinkel und f/2,8 in der Telestellung sehr lichtstark. Einen richtigen Telemodus besitzt die Kamera aufgrund des geringen Brennweitenumfangs nicht. Das könnte je nach den Fotografiergewohnheiten ein kaufentscheidendes Merkmal sein. Dafür ist die Naheinstellungsgrenze mit 4 cm im Makromodus hervorzuheben.Dennoch: Die gesamte Auflösung des Sensors von eigentlich 16 Megapixeln wird nicht genutzt - dafür kann die LX100 Fotos mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen (1:1, 4:3, 3:2, 16:9) aufnehmen. Ein kleiner Schieber auf dem Objektiv ermöglicht das schnelle Umschalten zwischen den Formaten, und es gibt sogar einen Serienbildmodus, der selbstständig alle Seitenverhältnisse auskostet.Die LX100 hat recht wenige Knöpfe. Vor allem die Front wirkt sehr aufgeräumt. Neben dem Objektiv ist hier nur die LED als Hilfslicht für den Autofokus zu sehen. Das Objektiv selbst verfügt über einen gerasterten Blenden- und einen rastlosen Multifunktionsring. Dazu kommen ein Schiebeschalter für die unterschiedlichen Seitenverhältnisse und ein zweiter für das Umschalten zwischen Autofokus, Makro und manueller Scharfstellung. Die linke Seite ist gänzlich frei von Bedienungselementen. Auf der rechten Seite befinden sich hinter einer Klappe lediglich der HDMI- und der USB-Anschluss.

Oben sind der Blitzschuh sowie das Rad für die Zeitvorwahl untergebracht. Darunter befinden sich der Ein-/Ausschalthebel und darüber der Auslöser samt Zoom-Wippe. Am rechten Rand ist ein separates Rad für die Belichtungskorrektur eingebaut worden. Dazu kommen noch zwei Knöpfe zur Filterauswahl und zur Aktivierung der intelligenten Programmautomatik.Etwas voller ist die Rückseite der Kamera. Neben dem 3 Zoll großen und recht hellen Display befindet sich der elektronische Sucher ganz oben rechts. Er hat eine kleine Augenmuschel erhalten. Eine Dioptrienkorrektur ist ebenfalls vorhanden. Der Sucher ist hell und schnell, doch er ist vergleichsweise klein. Er weist eine Vergrößerung von 1,39x auf und wirkt sehr detailliert, was an den 2.764.000 Bildpunkten liegt. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung hat er gegenüber dem Display Vorteile. Einige Anwender beklagen sich über einen Tearing-Effekt, der aber nicht jedem auffällt. Vor dem Kauf sollte man unbedingt überprüfen, ob man damit zurecht kommt.

Über dem Sucher befindet sich die Umschalttaste für den Liveview-Modus, mit der man auch die Automatik ausschaltet, die zwischen Display und Sucher hin- und herschaltet. Dazu kommt der WLAN-Knopf. Mit ihm wird die Verbindung zum Beispiel zwischen Tablet und Kamera aktiviert. Daneben ist rot beschriftet der Filmknopf untergebracht. Er ist leicht versenkt, damit er nicht unabsichtlich betätigt wird. Schließlich gibt es den AF/AE-Lock-Taster. Der rechte Teil der Rückseite wird durch das Drehrad ausgefüllt, das von vier Tasten umrahmt wird. Eine davon ruft das Quick-Menü auf, mit dem häufig benötigte Einstellungen schnell und ohne eine Odyssee durch die Menüs erreicht werden können. Daneben befindet sich der Play-Knopf zur Bildwiedergabe. Die unteren Taster aktivieren das Display und die Löschfunktion.

Das Drehrad ermöglicht die Navigation durch die Menüs sowie Zugriff auf die ISO-Verstellung, den Weißabgleich und die Autofokusfunktion sowie den Serienbildmodus und den Selbstauslöser. Fast alle Tasten der Kamera lassen sich auch mit anderen Funktionen belegen. Das wird im Menü recht anschaulich mit einer Skizze dokumentiert. Nur die beiden oberen Taster für die intelligente Automatik und die Filterauswahl können nicht umbelegt werden - vielleicht erledigt das ein Firmware-Update des Herstellers.Die Unterseite der LX100 wird durch das große Akku-/Speicherkartenfach dominiert. Der Akku erreicht ungefähr eine Reichweite von 350 Fotos. Das ist nicht besonders viel, kann aber durch einen zweiten Akku ausgeglichen werden. Wird die Kamera auf ein Stativ montiert, verdeckt die Schnellkupplung die Batterieklappe, doch das ist aufgrund der Kameramaße unumgänglich.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Panasonic LX100 manuell einzustellen. Das zeigt sich auch an den vielen Schaltern und Drehrädchen, mit denen der Fotograf ins Geschehen eingreifen kann. Bei der manuellen Bedienung hat sich Panasonic ein Herz gefasst und verzichtet auf einen separaten Wahlschalter, der die Kamera in Programm-, Zeit- und Blendenautomatik oder den rein händischen Parameterbetrieb versetzt. Stattdessen gibt es am Objektiv einen Blendenring und oben auf der Kamera ein Rad für die Verschlusszeit. Bei beiden Bedienungselementen existiert eine A-Stellung (für Automatik). So wird die Kamera in den vollautomatischen Betrieb versetzt. Verstellt man den Blendenring, wird die passende Zeit automatisch errechnet. Genauso verhält es sich mit der Einstellung der Verschlusszeit.

Diese Bedienungsphilosophie ist damit näher an der klassischen Fotografie als bei anderen Digitalkameras. Und wieder einmal zeigt sich: Nicht alles, was alt ist, ist überholt. Auch ein Rad zur Belichtungskorrektur ist vorhanden. Die Kamera verfügt nicht nur über ein Display (3 Zoll, 921.000 Bildpunkte), sondern auch über einen elektronischen Sucher mit 1.024 x 768 Pixeln. Das Display lässt sich nicht abklappen. Leider hat Panasonic auch auf einen Touchscreen verzichtet. Der Anwender wird durch Menüs geschickt, von denen die Kamera trotz der zahlreichen direkten Eingriffsmöglichkeiten dennoch reichlich hat. Das Zoomen übernimmt entweder ein kleiner Hebel am Auslöser oder der Kamera-Multifunktionsring. Der besitzt keine spürbaren Rastpunkte, sondern dreht frei, was beim Filmen keine Geräusche erzeugt. Alternativ kann der Ring auch mit anderen Funktionen belegt werden, um etwa Bildeffekte auszuwählen oder manuell scharf zu stellen. Hier stört die leichte Verstellbarkeit mangels mechanischen Widerstands je nach ausgewählter Funktion natürlich schon eher. Die Lösung könnte eine auf Wunsch zuschaltbare Rasterung sein, doch die bieten die Hersteller noch nicht an.

Das manuelle Scharfstellen kann durch Peaking und eine Vergrößerung des Bildbereichs unterstützt werden. Das funktioniert recht zuverlässig und ist aufgrund der Detailgenauigkeit auch mit dem elektronischen Sucher unproblematisch zu bewerkstelligen. Der Autofokus arbeitet mit 49 Messfeldern und kann auch zur Objektverfolgung eingesetzt werden. Dabei kann der Fotograf einen Bildbereich festlegen, der im Fokus gehalten werden soll, auch wenn er sich bewegt. Das funktioniert recht zuverlässig.Im Allgemeinen kann die Kamera schnell fokussieren, wobei sie sich bei schlechtem Licht eher schwertut, wirklich die korrekte Schärfe zu treffen. Hier bietet sich die manuelle Nachregelung an. Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras ist der Hintergrund wirklich unscharf, wenn die Blende weit geöffnet wird. Der Fokuspunkt kann auch verschoben werden, doch dafür ist ein Ausflug ins Menü erforderlich. Das lässt sich aber umgehen, wenn man den Aufruf der Funktion auf eine Kamerataste legt. Warum Panasonic ausgerechnet bei der LX100 auf einen Touchscreen verzichtet hat, ist absolut unverständlich.

Ein wenig irritierte uns die ISO-Einstellung der Kamera. Neben der Auswahl eines Wertes gibt es neben Auto ISO noch die Option i.ISO. Letztere kann die Szene offenbar auswerten und verwendet höhere Verschlussgeschwindigkeiten, wenn sich im Bild etwas bewegt, damit es nicht zu Bewegungsunschärfen kommt. Das klappt natürlich nur, wenn der Benutzer die Wahl der Verschlussgeschwindigkeit der Kameraautomatik überlässt. Wer die ISO-Einstellungen auf den Objektivring legt, kann auch manuell fix eingreifen.Die Steuerung über die Menüs ist wenig eingängig und leider auch recht kompliziert. Das liegt einerseits daran, dass die Kamera schlicht sehr viele Einstellungsmöglichkeiten bietet - auch für das Filmen. Allein die Auswahl der Codecs und Filmoptionen füllt fast eine vollständige Bildschirmseite. Dazu kommt, dass viele Einstellungsoptionen Auswirkungen an anderer Stelle haben, was dazu führt, dass Elemente ausgeblendet sind. Warum das jeweils so ist, muss sich der Nutzer mit Hilfe des sehr umfangreichen Handbuchs selbst beibringen - die Kamera sagt lediglich, die Option sei nicht verfügbar. Das könnte Panasonic in einem Firmware-Update leicht abstellen und den Grund einfach nennen.

Posted by: retrouve3 at 05:29 AM | No Comments | Add Comment
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