August 12, 2016
Wegen seiner Größe (305,7mm x 220,6mm x 6,9mm) und seines Gewichtes wird das iPad Pro nach einer Weile etwas unkomfortabel. Auch an eine Bedienung mit beiden Händen, zum Beispiel zum schnellen Abtippen eines Textes, ist nicht zu denken, solange das Gerät nicht auf den Schenkeln des Nutzers oder auf einem Tisch ruht. Und nebenbei ein eBook zu lesen gestaltet sich bei einem iPad mini, das dank seiner Maße nicht von ungefähr an viele eBook-Reader erinnert, schon sehr viel angenehmer.
Der erste Hingucker des wie immer intuitiv in wenigen Minuten eingerichteten und leicht zu bedienenden neuen iPad Pro ist neben seinem wie erwartet schlank-schicken Design das frische Display. 2732 x 2048 Pixel bietet der helle Bildschirm, der mit knackig dargestellten Farben punktet. Selten hat es daher auf einem Tablet so viel Spaß gemacht, sich High-Definition-Filme anzusehen oder ein grafisch aufwendigeres Game zu zocken. Dafür ist aber auch ein tatsächlich komplett neues Sound-Erlebnis verantwortlich.
Vier Lautsprecher - zwei an der Unter- und zwei an der Oberseite des Gerätes - sorgen für eine volle Klangkulisse, wie man sie von einem Tablet oder auch von einem Laptop nicht erwarten würde. Natürlich halten die Speaker nicht mit hochwertigen Hi-Fi-Systemen mit, doch tatsächlicher Filmgenuss entsteht nun auch ohne Kopfhörer oder zusätzliche Bluetooth-Boxen. Und je nachdem wie herum man das Tablet hält, passt sich auch die entsprechende Sound-Ausgabe an. Für Reisende ist das fabelhaft, können sie doch zum Beispiel abends im Hotel die neuesten Filme und Serien richtig genießen.
Im Inneren des iPad Pro befindet sich ein A9X-Chip mit 64-Bit-Architektur, der laut Apple über gut die doppelte Rechenleistung wie der Prozessor des iPad Air 2 verfügen soll - auch die Grafikleistung wurde demnach in etwa verdoppelt. Außerdem besitzt das Gerät vier Gigabyte Arbeitsspeicher, was sich alles in allem bemerkbar macht. Flüssig und schnell gestaltet sich die Navigation durch System und Apps. Auch die Multitasking-Funktionen wie „Split View" - also die Nutzung zweier Programme nebeneinander - bewähren sich. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller bei Mischnutzung (E-Mail, Video, Audio) rund zehn Stunden betragen. Wer viele Videos schaut oder Spiele nutzt, der erreicht diesen Wert aber nicht.
Zusätzlich zum iPad Pro mit 32 Gigabyte (899 Euro) oder 128 Gigabyte Speicherplatz (bis 1.299 Euro) bietet das Unternehmen auch den neuen Apple Pencil an, der weitere 109 Euro kostet. Der Stift wird nach dem erstmaligen Auspacken in nur wenigen Sekunden mit dem Tablet gekoppelt, indem man ihn mit seinem oberen Ende in den Lightning-Anschluss des iPad Pro steckt.
Bereits nach wenigen Minuten der Nutzung zeigt sich, dass der Stylus dank hoher Präzision ein mächtiges Tool für Kreativschaffende sein kann. Je nach Druckstärke lassen sich so unterschiedlich dicke Linien zeichnen oder gar Bereiche schraffieren, wenn man den Pencil seitlich hält. Das fühlt sich tatsächlich ähnlich an, wie wenn man einen Bleistift und ein Blatt Papier vor sich liegen hat. Für 179 Euro können Nutzer zudem das neue Smart Keyboard hinzukaufen, das einfach angeheftet wird und zusammengeklappt auch als Cover für das Tablet fungiert. Eine Revolution, ein Laptop- und Desktop-Killer, wird das sehr gute Tablet vermutlich nicht sein. PC-Gamer werden weiterhin Maus und Tastatur vermissen, der Workflow für Bildschirmarbeiter dürfte mit einem herkömmlichen Setup schneller sein und selbst die für ein Tablet beeindruckende Performance wird im Gebrauch mit spezialisierten Anwendungen nicht immer ausreichen.
Trotz des reichhaltigen Angebots im Appstore werden viele Nutzer zudem nicht auf liebgewonnene Programme aus der Windows- oder Mac-Welt verzichten wollen - falls es überhaupt entsprechende Alternativen gibt. Wer sich ein iPad Pro zulegt, erhält aber ohne Zweifel ein tolles Gerät.
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Kurz nach der offiziellen Vorstellung gibt es bereits ein erstes Teardown zum Samsung Galaxy S7. Dabei zeigt sich unter anderem die Wasserkühlung, die Prozessor und Grafikchip vor einer Überhitzung bewahren soll.Das Samsung Galaxy S7 wurde gerade erst vorgestellt, da findet sich im Netz bereits das erste Teardown des Smartphones. Auseinandergenommen wurde das Smartphone laut PhoneArena vom russischen Tech-Blog Hi-Tech@mail. Woher die Blogger das nagelneue Samsung-Smartphone haben, ist nicht bekannt. Interessant ist der Einblick ins Innenleben jedoch allemal.
Wasserdichter Kleber sorgt für IP68-Zertifizierung
Zu erkennen ist dabei, dass das Galaxy S7 trotz seiner wasserdichten Eigenschaften offenbar nicht über eine Gummidichtung verfügt. Die IP68-Zertifizierung, die das Smartphone vor Staub und Wasser schützt, scheint deshalb allein vom Kleber her zu rühren, der die einzelnen Gehäuseteile des Galaxy S7 verbindet. Im Vergleich zu anderen wasserdichten Handys ist diese Art der Konstruktion eher ungewöhnlich.
Heatpipe für Wasserkühlung erkennbar
Gut zu erkennen ist auf einigen Bildern das versprochene Kühlsystem des Smartphones. So verbaut Samsung beim Galaxy S7 und beim S7 Edge erstmals eine Flüssigkeitskühlung, um die Wärme von Prozessor und Grafikchip abzuleiten. Diese Heatpipes kennen einige vielleicht bereits aus Laptops. Besonders schnelle Gaming-Rechner zum Beispiel verfügen über ein ausgeklügeltes Kühlsystem, das die Wärme von den hochleistungsfähigen Prozessoren und Grafikkarten besser verteilen soll. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass die Chips unter Volllast durchbrennen.Im Galaxy S7 fällt diese Heatpipe natürlich viel kleiner, ja beinahe schon dezent aus. Angebracht ist sie neben dem Akku anscheinend direkt hinter dem Display. Prozessor und Grafikchip befinden sich dann auf einer Platine hinter der Pipe. Da die Blogger das Smartphone auf der Rückseite geöffnet haben, mussten sie die Platinen natürlich erst herausnehmen, bevor das Kühlsystem sichtbar wurde.
Wie gut die Wasserkühlung funktioniert, muss das Galaxy S7 natürlich im Betrieb beweisen. Da Samsung das Smartphone nach eigenen Angaben für Gamer optimiert hat, sollte die Temperatur auch bei aufwändigen 3D-Spielen in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Dass Smartphones mittlerweile eine solche Kühlung benötigen, führt noch einmal vor Augen, wie leistungsfähig die mobilen Geräte mittlerweile selbst im Vergleich zu vielen Laptops sind.
Das iPhone 7s könnte seinen Akku auch per Funk aufladen – allerdings über eine weit größere Distanz als aktuelle Geräte wie das Galaxy S6. Während alle bisherigen Apple-Smartphones und auch aktuelle Modelle wie das iPhone 6s und iPhone 6s Plus immer noch eine Kabelverbindung zum Netzteil brauchen, soll Apple nun an einer neuen Ladetechnik werkeln. Diese soll allen bisherigen Technologien zumindest in einem Punkt überlegen sein.
Zusammen mit Partnern aus den USA und Asien will Apple eine kabellose Ladetechnik entwickeln, die den Smartphone-Akku auch über weite Distanzen hinweg auflädt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine Quelle, die mit den Plänen vertraut sein soll. Bisherige Drahtlos-Ladestationen überbrücken meist nur wenige Millimeter oder Zentimeter, weshalb Geräte wie das Galaxy S6 Edge zum Befüllen des Akkus direkt auf dem entsprechenden Ladepad liegen müssen.Bereits im Jahr 2017 soll die Technologie laut der Quelle einsatzbereit sein. Dies würde allerdings bedeuten, dass das womöglich schon im September 2016 erscheinende iPhone 7 von dieser Technik noch nicht profitieren würde, sondern erst der Nachfolger iPhone 7s damit ausgestattet werden könnte.
Weitere Details zur neuen Technologie – etwa wie groß die zu überbrückende Distanz sein wird – waren noch nicht zu erfahren. Wenn eine solche Station den Akku eines iPhone 7s aber über mehrere Meter hinweg füllen könnte, müsste der Nutzer nebst Smartphone sich zum Laden praktisch nur noch im selben Raum aufhalten. Apple selbst wollte das Gerücht nicht kommentieren.
Peter Salzberger, Delivery Manager bei SQS Software Quality Systems AG, ist Automotive-Experte und berät Automobil-Hersteller in Qualitätsfragen unter anderem für Infotainmentsysteme. In den letzten 16 Jahren führte Salzberger Projekte bei mehreren deutschen Automobilherstellern durch. Er befasst sich mit Entwicklungsprozessen in der Automobilindustrie und sammelte in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrung in der Konzeption, Integration und Absicherung von IT-Technologien im Fahrzeug.
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Posted by: retrouve3 at
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