October 05, 2016

Akku IBM FRU 08K8195

Vor der Kalibrierung sollte der Bildschirm schon mindestens eine halbe Stunde laufen, damit er definitiv seine endgültige Farbwiedergabe erreicht hat.
Monitor und Messgerät sollten gereinigt sein. Eine mehr oder weniger dicke Staubschicht auf der Bildschirmoberfläche kann sonst zu Verfälschungen bei der Messung führen.
Der Monitor sollte auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Die Kalibrierung sollte unter den Lichtverhältnissen stattfinden, unter denen typischerweise gearbeitet wird. Wer unter stark wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet, kann ein Kalorimeter erwerben, das automatisch die jeweils aktuelle Lichtsituation erfasst und bei Bedarf den Monitor nachregelt.
Der Monitor sollte übrigens generell nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Sonst ist eine realistische Bildbeurteilung kaum möglich. Professionelle Grafiker arbeiten mit normiertem Kunstlicht und Sichtblenden am Bildschirm, um zu jeder Zeit eine möglichst neutrale Betrachtungssituation sicherzustellen.

Manchmal muss man sich nach der Kalibrierung erst einmal an die neue, neutralere Einstellung des Monitors gewöhnen. Nachträglich von Hand am Monitor nachregeln sollte man auf keinen Fall, sondern einfach abwarten. In der Regel gewöhnt man sich sehr schnell an das bessere Bild. Belohnt wird man mit Abzügen und Ausdrucken, die wesentlich mehr der Darstellung am Bildschirm entsprechen. Vor allem für alle, die ihre Aufnahmen bearbeiten, ist die Kalibrierung Pflicht.Schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch sehr empfehlenswert: Das Referenzbild des kostenlosen DQ-Tool

Wer als Einsteiger die Ausgabe für ein Messgerät scheut, kann als erste Näherung auch Kalibrierungsbilder nutzen. Diese bietet der Photoindustrie-Verband unter dem Namen DQ-Tool zum kostenlosen Download an. Einige wenige Fotoservices haben Testbilder auch schon in ihre Software integriert oder stellen sie auf ihrer Website bereit. Das ausgedruckte beziehungsweise ausbelichtete Gegenstück sollte zum Vergleich ebenfalls vorliegen. Im Sichtvergleich regelt man dann die Einstellungen des Monitors so lange, bis beide Bilder möglichst gut übereinstimmen. Dieser manuelle Prozess ist deutlich mühsamer und natürlich weniger akkurat als die Messung mit einem spezialisierten Gerät und entsprechender Software, aber ein erster Schritt und besser als überhaupt keine Einstellung.

Kommenden Mittwochabend führt die «Schweizer AG Professionelle Videotechnik» in Schlieren bei Zürich einen grossen Lagerabverkauf durch. Es gibt professionelle Video- und Audiotechnik (Videokameras, Stative etc.), digitale Fotokameras, HD-Fernseher und Unterhaltungselektronik, Blu-ray-Player uvm. günstig zu kaufen.Die Schweizer AG bietet auch dieses Jahr die Möglichkeit für einen Schnäppchenkauf. In ihrem Lagerabverkauf, der zusammen mit der der Firma Sonag AG (einem Outlet für Heimelektronik von Sony) veranstaltet wird, hat es Dinge für jedermann: Von der kleinen Digitalkamera, über den dem 55″-Flachbild-Fernseher bis zur grossen Schulterkamera.

Wie häufig bei solchen Anlässen gibt es auch hier keine detaillierte Liste der angebotenen Produkte (siehe unten) und es wird über die vorhandenen Produkte und Preis keine Korrespondenz geführt. Potentiell Interessierte müssen sich an Ort und Stelle die Produkte ansehen. Reservationen werden keine gemacht. Die Angebote gelten nur solange Vorrat.
Damit Interessierte schnell bedient werden können, sollten sie sich auf der Seite zum Lagerabverkauf anmelden.
Kurz nacheinander haben Canon, Nikon und Sony drei neue Topmodelle der Kompaktkameraklasse auf den Markt gebracht. Wir haben die Canon Powershot G16, die Nikon Coolpix P7800 und die Sony Cyber-shot RX100 Mk2 einem Praxistext unterzogen.

Im Kompaktsegment ist es ruhig geworden. Die Smartphones wurden in den letzten Jahren mit immer besseren Kameras ausgestattet und lösen allmählich die Kompaktkameras, vor allem in den unteren Preislagen, ab. Wenn schon kompakt, dann aber richtig. Die drei Topmarken Canon, Nikon und Sony haben ihre drei Topmodelle weiter auf Vordermann gebracht und sie gegenüber den Vorgängermodellen mit weiteren interessanten Features versehen.Die drei Kameras wurden vor allem in Bezug auf ihr elektronisches Innenleben verbessert und dabei mit leistungsstärkeren Prozessoren und neuen Algorithmen versehen. Diese klammheimlichen Verbesserungen wirken sich in erster Line auf bessere Bildergebnisse aus, aber auch auf komfortablere Bedienung und schnellere Scharfeinstellung. Und wenn wir gelegentlich von «spiegelreflexähnlichen Qualitäten» sprechen, so meinen wir genau diese Fortschritte, mit denen sich die Bildresultate – zwar mit geringerer Auflösung – durchaus mit den Bildern der grossen Schwestern messen können.

Die grössten Unterschiede der drei Vergleichskameras liegen einmal in der Grösse der Sensoren und dann in den Eigenschaften der Objektive. Bei den Sensoren verwenden Canon und Nikon den gleichen CMOS-Sensorentyp 1/1,7" mit 12,1 Megapixel Auflösung, sprich 4‘000 x 3’000 Pixel. Die effektive Grösse beträgt nur gerademal 7,44 x 5,58 mm, und es ist erstaunlich, welche Leistung Canon und Nikon aus den weniger als fingernagelgrossen Sensoren herauskitzeln. Sony geht andere Wege und baute schon im Vorgängermodell RX100 einen Ein-Zoll-Sensor ein, der mit seiner effektiven Grösse von 13,2 x 8,8 mm die beiden anderen um den Flächenfaktor 2,7x übertrifft und mit 20,2 Megapixeln (5‘472 x 3‘648 px) mehr Auflösung, vor allem aber einen besseren Dynamikumfang bringt. Jetzt soll er nochmals verbessert worden sein. Das merkt man vor allem beim Rauschverhalten bis 12‘800 ISO.

Wahrscheinlich sind Canon und Nikon so ziemlich am Ende der 1/1,7"-Epoche angelangt, denn der Trend zu grösseren Sensoren ist in allen Kameraklassen offensichtlich, zumal die CMOS-Sensoren mit grösseren Mengen und geringeren Ausschussquoten in der Herstellung deutlich günstiger geworden sind. Mit anderen Worten: «Grössere Sensoren will der Markt».Die Nikon verfügt über einen Schwenkmonitor, während das Display der Sony nur eine Kippbewegung zulässt. Das Display der Canon ist fest eingebaut

Der zweite Unterschied liegt in den Objektiven. Alle drei haben beachtliche Anfangsöffnungen von weniger als 1:2,0 bei der kürzesten Zoomeinstellung. Die Lichtstärke in Telestellung hängt in erster Linie vom Zoomfaktor ab: Je grösser der Zoomfaktor, desto geringer die Lichtstärke, weil hier die Baugrösse des Objektivs, und damit des Gehäuses der Kamera, die Grenzen setzt. Anfangsöffnungen von weniger als 1:2,0 sind eine tolle Sache, doch haben sie heute mit den möglichen hohen ISO-Werten eine geringere Bedeutung als noch im analogen Zeitalter. Interessant sind sie eher bei der unscharfen Auflösung des Hintergrundes durch die geringere Schärfentiefe (Bokeh), und hier zeigt sich ein weiterer Vorteil des grösseren Sensors der Sony RX100 MkII.

Abgesehen davon ist der Zoomfaktor der wahrscheinlich wichtigste Vergleichsunterschied der drei Modelle. Hier punktet die Sony mit ihrem 3,6fach-Zoom (KB-entsprechend 28 bis 100 mm) am schwächsten – doch ist sie auch mit Abstand die kompakteste der drei Modelle. Die Canon liegt mit ihrem 5fach-Zoom im Mittelfeld und bietet einen Zoombereich im Vergleich zu Kleinbild von 28 bis 140 mm. Das ist bei ihrer kompakten Grösse schon ganz anständig und für die meisten Motivbereiche durchaus genügend. Die Nikon trumpft mit dem 7,1fach-Zoom, welches einem 28 bis 200 mm bei Kleinbild entspricht und noch mehr Möglichkeiten bietet.

Ein weiterer Unterschied sind die Faktoren des Digitalzooms, das seit den Anfängen der Digitalfotografie einen schlechten Ruf mit sich trägt. Allerdings zu Unrecht, denn die Hersteller haben diesen Kritikpunkt mit entsprechenden Algorithmen und Bilddatenoptimierungen in der Kamera weitgehend behoben, oder sagen wir mal: stark verbessert. Hier riskiert Canon die beiden Faktoren von 10x und 20x, Sony setzt auf den Faktor 14x, und Nikon will mit dem Faktor 4x auf der sicheren Seite bleiben.Der wahrscheinlich wichtigste Unterschied der drei Modelle ist ihre Grösse und das Gewicht. Es lässt sich unschwer auf den hier gezeigten Abbildungen erkennen, dass die Nikon deutlich grösser und demnach schwerer als die beiden anderen ist und nur noch bedingt als «taschenkompakt» bezeichnet werden kann. Schon die deutlich kleinere Canon bewegt sich hier am Rande, vor allem im Vergleich mit der Sony, die nun wirklich problemlos jederzeit dabeisein darf.

Der Design-Aspekt ist Geschmacksache und soll hier untergeordnet eingebracht werden: Die Sony brilliert mit einer schlichten und eleganten Form. Sie verzichtet dabei auf designstörende Einstellräder und –knöpfe, die bei den anderen Modellen wichtige Argumente und bedingt auch Praxisvorteile sind (zum Beispiel die Belichtungskorrektur) und die Einstellungen sogar mit Handschuhen ermöglichen. Die Canon kommt heute abgerundeter daher und hat das Design gegenüber früherer G-Modelle verfeinert und verschönert. Die Nikon P7800 ist die «Technoratenkamera», deren die Bedienelemente und die gute Zugänglichkeit wichtiger sind als ein edles Aussehen.

Posted by: retrouve3 at 06:35 AM | No Comments | Add Comment
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