October 24, 2016

Akku Lenovo L10M6F21

Nun, wenn man sich mit den Menüdetails befasst, sieht man, dass die Kamera auf höchste Videoansprüche ausgelegt ist. So gibt es beispielsweise bei der Bildfrequenz ausser 25p und 50p bei PAL sowie 24p (23,98 fps), 30p (29,97 fps), 60p (59,94 fps) bei NTSC auch die Einstellung «24p Cinema», mit welcher die Bildfrequenz von 23,98 fps auf exakt 24 fps eingestellt werden kann, was «echte» Cinema-Produktionen erlaubt. Weiter einen Synchro-Scan zur Unterdrückung von Flackern beispielsweise bei einer Videoaufnahme unter Leuchtstoffröhren. Der Schwarzwert kann verstellt werden (16 – 235 oder 255 anstatt 0 – 255) und der Kreativ-Videomodus erlaubt einen Kinolook als «Digital- oder Videofilm». Die Kamera verfügt in Verbindung mit der optional erhältlichen Dockingstation (DMW-YAGHE) über die Möglichkeit neben dem HDMI-Ausgang einen Rekorder (z.B. den Aja Ki Pro 4K) direkt über den SDI-Ausgang anzuschliessen, um eine wesentlich grössere Datenmenge und ein besseres Signal mit mehr Farbtiefe effizient abspeichern zu können (4:2:2 bei 10 Bit). Für den Ton stehen regelbare XLR-Anschlüsse zur Verfügung. Das sind Eigenschaften, die bei anderen Video-fähigen Spiegelreflex- oder Systemkameras noch fehlen, die aber in der Welt der Videoprofis auch von Fotokameras zunehmend verlangt werden.

Ja, man muss genau darauf achten, was man einsetzt, denn beim Videofilmen mit 4K fallen enorme Datenmengen an, und es sind nicht nur grosse Speicherkapazitäten gefragt, sondern auch sehr hohe Schreibgeschwindigkeiten. Unter 90 MB/s ist eine Karte kaum videotauglich, und mit einer Speicherkapazität von mindestens 64 Gigabyte oder sogar 128, fällt der Kartenpreis langsam ins Gewicht. Die Bitrate beim Filmen beispielsweise kann tatsächlich bis zu 200 Mbit/s betragen, was dann bereits Speicherkarten nach UHS-3-Standard erfordert.Äusserlich ist die GH4 mit der GH3 fast identisch, und doch gibt es gewisse Unterschiede.

Es sind Kleinigkeiten, die mir aber eigentlich recht gut gefallen. Zum Beispiel ist das Funktionswahlrad jetzt verriegelt und verstellt sich im harten Profieinsatz – und dafür ist die Kamera gedacht – nicht mehr so leicht. Oder die Intervallfunktion wurde auf das linke Einstellrad der Bildfolge/Selbstauslöser gelegt, was für mich sehr praktisch ist. Hier ein kleines Detail: Wenn ich einen Bildintervall einstelle, zum Beispiel 40 Aufnahmen mit einem Intervall von 10 Minuten, zeigt mir die Kamera sofort an, um welche Zeit die Bildfolge abgeschlossen sein wird. Ich kenne keine andere Kamera, die mir diese doch recht nützliche Information angibt.

Zunächst ist die Kamera deutlich kleiner als professionelle Spiegelreflexmodelle. Dieser günstigere Formfaktor hängt natürlich auch mit dem kleineren Sensor und dem substituierten Spiegelkasten zusammen. Vielleicht sieht die GH4 etwas weniger imposant aus als Profi-Spiegelreflexkameras, aber sie ist wesentlich leichter und liegt angenehmer in der Hand. Das merkt man vor allem bei langen Reportagen, wo einem das Handgelenk jedes Gramm dankt. Gerade bei solch langen Einsätzen liegt sie mit dem Handgriff sehr gut in der Hand, und sie ist durch ihre geringeren Abmessungen auch in der Bedienung ergonomischer als vergleichbare Modelle.

Was an der GH4 im Gegensatz zur GH3 fehlt, sind die Motivprogramme. Nun kann man argumentieren, dass diese vor allem von Amateuren genutzten Programme und an einer Profikamera nicht benötigt werden. Ich bin da nicht ganz dieser Ansicht, weil viele dieser Programme – bei der GH3 sind es 23 – gewisse Parameter verändern, die man an der Kamera gar nicht oder nur sehr umständlich anwählen kann. Die Farbqualität zum Beispiel oder die partielle Unschärfe, die bei gewissen Motiven viel zum besseren Foto beitragen.Dieser ist gegenüber der GH3 und besonders im Vergleich mit der GH2 massiv verbessert worden, obwohl die Kamera durch die höhere Auflösung des Monitors und Suchers sowie der viel schnelleren Engine eigentlich vermeintlich mehr Energie benötigen sollte. Während ich mit der GH2 etwa 380 Bilder mit einer Akkuladung machen konnte, waren es bei der GH3 etwa 500 und bei der GH4 reicht eine Ladung für rund 700 Aufnahmen – dies bei vergleichbarem Einsatz. Die Energieverwaltung ist ganz deutlich besser geworden – aber auch die Akkus werden technologisch laufend optimiert.

Nun sind ja immer grössere Sensoren im Trend, bis hin zu Vollformat. Fällt da die GH4 mit dem Micro Four Thirds Sensor, erst noch im Seitenverhältnis 4:3, gegenüber anderen Profikameras ab?Eine Gretchenfrage! Und es kommt sehr darauf an, was man vor allem fotografiert. Ich brauche die Kamera sehr oft im Studio und schätze gerade bei Sachaufnahmen den Gewinn an Schärfentiefe gegenüber einer APS-C oder einer Vollformatkamera. Dort muss ich wesentlich stärker abblenden, um den gleichen Effekt zu erzielen und komme, je nach Objektiv, schon in den Bereich von schärferaubenden Beugungserscheinungen. Auch was das Seitenverhältnis anbelangt, ist der Sensor mit 4:3 auf der sicheren Seite, denn oft wird diese Proportion von den Grafikern geschätzt, nicht zuletzt weil es sich an die amerikanischen Papierformate anlehnt. Ich sehe darin eher einen Formatgewinn, um den ich schon oft froh bin. Und wenn ich mir die jüngste Entwicklung bei den Mittelformatkameras und –Rückteilen anschaue, die fast alle und zunehmend mit 4:3 arbeiten, dann liegt die GH4 goldrichtig.

Aber man will ja nicht immer viel Schärfentiefe. Bei Porträts beispielsweise gibt es doch nichts Schöneres als ein dezentes Bokeh im Hintergrund.Absolut. Das kommt auf das Objektiv drauf an. Porträtaufnahmen mache ich meistens mit einem 1,2/42,5 mm – das entspricht bei Kleinbild einem hochgeöffneten 85er – und freue mich jedes Mal über den schönen Hintergrundeffekt.Punkte, die wir noch gar nicht angesprochen haben. Mit der neuen Engine ist die Kamera massiv schneller geworden, nicht nur in der Bildfolge – 12 B/s bei voller Auflösung gegenüber der 6 B/s der GH3–, sondern auch bezüglich der Schnelligkeit des Autofokus oder der Verschlusszeiten –1/8000 Sekunde respektive 1/250 Sekunde Blitzsynchronzeit. Zudem bringt der neue Sensor eine Verbesserung in der Schärfeleistung. Die Bilder sind eindeutig schärfer als diejenigen der GH3. Und letztlich ist die Rauschunterdrückung deutlich verbessert worden. Das merkt man vor allem bei Available-Light- und Nachtaufnahmen. Sicher gibt es Kameras mit mehr ISO – aber mir reichen saubere 3’200 bei der GH4, die im Bedarfsfall bis ISO 25‘600 erweitert werden können. Davon abgesehen ist die GH4 nebst WiFi- nun auch NFC-kompatibel und kann via Panasonic Image App von einem Smartphone oder Tablet aus gesteuert werden. Als weitere Weltneuheit kann eine Verbindung sogar über einen auf dem Kameramonitor angezeigten QR-Code aufgebaut werden, was sehr praktisch ist für Smartphones ohne NFC. Die Livebildanzeige auf einem externen Gerät für die Studiofotografie wird so zum Kinderspiel.

Leica stellt ein neues Kamerasystem vor, die «Leica T». Sie ist eine Systemkompaktkamera mit Voll-Aluminium-Gehäuse und APS-C Sensor, in modernem Design von Audi und mit einer neuen Objektivreihe, die schnell ausgebaut werden soll. Leica M-Objektive können an der Leica T mit einem Adapter in den Grundfunktionen verwendet werden.Gemeinsam mit dem Partner «Audi Design» wurde eine neue Kameraform geschaffen, die schlicht und zeitlos wirkt. Damit greift die Leica T Kamera «das unverwechselbare Leica Produktdesign auf und entwickelt es mit klaren Linien, glatten Oberflächen und reduzierten Formen konsequent weiter» so Leica in ihrer Pressemitteilung. Zu den wichtigsten Merkmalen gehört dabei ihr kompaktes und solides Gehäuse. Es wird aus nur einem Aluminium-Block gefräst und mit höchster Präzision in der Leica Manufaktur gefertigt.

Leica verwendet dabei hochwertige Materialien und verarbeitet diese in einem aufwändigen Fertigungsprozess, um der Leica T eine unverwechselbare Optik, Haptik und Robustheit zu verleihen. Ihr solides Gewicht und ein neu entwickeltes Bedienkonzept unterstreichen dabei die anwenderfreundliche Handhabung der neuen Systemkamera.Zur Markteinführung des Leica T-Systems sind zunächst zwei Objektive erhältlich. Für das Spiel mit verschiedenen Perspektiven und Brennweiten bietet sich das Leica Vario-Elmar-T 1:3,5-5,6/18-56 mm ASPH an. Ob raumgreifende Landschaftsaufnahmen, Dokumentationen oder Porträts – das Standardzoom-Objektiv ist in allen Situationen flexibel einsetzbar.

Das kompakte und lichtstarke Leica Summicron-T 1:2/23 mm ASPH ist mit seiner Brennweite von 35 Millimetern umgerechnet auf das Kleinbildsystem ein echter Leica Brennweitenklassiker und ideal für die Reportagefotografie geeignet. Zur photokina 2014 sind zudem ein Weitwinkelzoom-Objektiv Super-Vario-Elmar-T 1:3,5-4,5/11–23 mm ASPH (16,5-34,5mm) und das Telezoom-Objektiv Vario-Elmar-T 1: 3,5-4,5/55-135 mm ASPH (82,5-202,5mm) geplant.Die Anzahl der Bedienelemente wurde auf ein Minimum reduziert. Die meisten Einstellungen werden über den Touchscreen vorgenommen

Die Leica T ist mit einem grossen CMOS-Bildsensor mit über 16,5 Megapixeln (effektiv 16,2 Megapixel) im APS-C Format ausgestattet. Ergänzend zum puristischen Kameradesign ist auch das Bedienkonzept der Leica T klar, einfach und auf relevante Funktionen konzentriert. Im Mittelpunkt steht dabei der übersichtlich gestaltete Touchscreen. Er ist grosszügig dimensioniert und erzeugt ein brillantes Bild, so dass sich Aufnahmen sowohl bei der Bildgestaltung als auch bei der Wiedergabe zuverlässig beurteilt lassen.Einfache Menüsteuerung über den Touchscreen. Die Symbole können benutzerdefiniert («My Camera») entfernt oder hinzugefügt werden können

Viele Funktionen im Aufnahme- und Wiedergabemodus können durch einfaches Berühren des Monitors angesteuert werden. Hinzu kommen vier haptische Bedienelemente, die ergonomisch angeordnet und intuitiv zu bedienen sind. So können sich Anwender ohne Ablenkung ganz auf die Bildgestaltung konzentrieren. Noch mehr Flexibilität auch in spontanen Aufnahmesituationen ermöglicht darüber hinaus das «MyCamera»-Menü der Leica T. Es lässt sich nach persönlichen Bedürfnissen einrichten und belegen. Somit hat der Fotograf jederzeit schnellen Zugriff auf alle Funktionen und Voreinstellungen, die er am häufigsten verwendet.Keine störenden Kameraösen zur Befestigung des Tragriemens, sondern ein eigenes Befestigungssystem, das die Kamera nicht zerkratzen kann

Posted by: retrouve3 at 03:54 AM | No Comments | Add Comment
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