May 09, 2017

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Das Betriebssystem hat Apple bei der Gelegenheit umbenannt: Aus iPhoneOS 4 wird iOS 4. Das wirft die Frage auf, wie sich das mit Ciscos IOS verträgt. Bereits beim iPhone hatten Apple und Cisco gestritten, denn auch diese Marke hatte Cisco vor Apple genutzt. Damals einigten sich die Unternehmen, den Namen iPhone miteinander zu teilen. Ein Großteil der iOS4-Funktionen wie Multitasking und Ordner für Anwendungen waren vorher bekannt. Dazugekommen ist die Unterstützung für hochauflösende Displays wie dem des iPhone 4 sowie der neuen Kamera. Das E-Book-Programm iBooks läuft unter iOS4 auch auf dem iPhone und muss separat installiert werden. Es zeigt in seiner neuen Fassung auch PDFs an und unterstützt Lesezeichen und Notizen. PDF-Anhänge in E-Mails werden direkt in iBooks geöffnet.

Das iPhone setzt wie schon das iPad eine MicroSIM-Karte ein, die eine verkleinerte Fassung einer gewöhnlichen Sim-Karte darstellt. Die Frontkamera löst 5 Megapixel auf und setzt einen rückseitig belichteten Sensor mit 1,75 Mikrometer großen Pixeln ein. Neben dem Autofokus wurde ein fünffach digitaler Zoom integriert. Einen optischen Zoom gibt es nicht. Erstmals besitzt das iPhone eine LED, die die Frontkamera bei schlechten Lichtverhältnissen unterstützt. Die Kamera zeichnet neben Standbildern alternativ auch Videos mit 720p und 30 Bildern pro Sekunde auf. Den Videos werden bei der Aufnahme die GPS-Daten zugeordnet. Die Kamera-LED kann die Videoaufnahme erhellen und die Videodateien lassen sich innerhalb der iPhone-Anwendung zurechtschneiden und verschicken.Um die Videos zu bearbeiten, hat Apple mit iMovie for iPhone eine spezielle Anwendung entwickelt, die Themen, Übergänge und Titel sowie eine Zeitleiste beinhaltet. Die Schnittanwendung vereint Videos und erzeugt zu Fotos Kamerafahrten, um sie lebendiger erscheinen zu lassen. Auf Wunsch können die Aufnahmen auch auf der Landkarte verortet werden. Die Videos aus iMovie for iPhone lassen sich in den Auflösungen 360p, 520p und 720p exportieren. Die Anwendung wird von Apple für 4,99 US-Dollar verkauft.

Videotelefonie unterstützt das iPhone 4 derzeit nur über WLAN und in einer eigenen App namens Facetime. Nach Apples Angaben müssen mit den Providern noch Probleme aus dem Weg geräumt werden, bevor die Videotelefongespräche auch über UMTS möglich sind. Für die Videos kann sowohl die Kamera auf der Vorder- als auch auf der Rückseite eingesetzt werden. Wer will, kann auch zwischen den Kameras hin- und herschalten und sie hoch und quer halten.Die größte Komponente im iPhone 4 ist der Akku. Er soll 7 Stunden Sprechzeit oder 6 Stunden Surfzeit mit UTMS beziehungsweise 14 Stunden Sprechzeit über 2G ermöglichen. Beim WLAN-Surfen sind es 10 Stunden. Ebenfalls 10 Stunden lang reicht er für Videos und 40 Stunden für die Musikwiedergabe. Die Standbyzeit hat Apple nach eigenen Angaben auf 300 Stunden erhöht. Das Gehäuse misst 115,2 x 58,6 x 9,3 mm und wiegt 137 Gramm.Das iPhone 4 soll mit 16 und 32 GByte Speicherkapazität und weißem oder schwarzem Gehäuse ab dem 24. Juni 2010 erhältlich sein. In den USA kostet es 199 und 299 US-Dollar bei Abschluss eines zwei Jahre laufenden Mobilfunkvertrages. Das iPhone 3GS soll mit Mobilfunkvertrag für 99 US-Dollar verkauft werden. IOS4 soll für das 3GS und das 3G sowie den iPod touch ab 21. Juni 2010 kostenlos zum Download angeboten werden. Deutsche Preise wurden noch nicht mitgeteilt.

Zur wachsenden Zahl von Anbietern mobiler UMTS-WLAN-Router hat sich Trekstor gesellt. Ab Ende Juni 2010 kommt dessen "Trekstor Portable WLAN Hotspot" auf den Markt. Er basiert auf Huawei-Technik. Trekstors mobiler UMTS-WLAN-Hotspot baut über Mobilfunknetze eine Internetverbindung auf und reicht sie mittels WLAN 802.11b/g an bis zu fünf Geräte weiter. Alternativ kann er auch über USB angeschlossen und wie ein USB-UMTS-Stick genutzt werden.Unterstützt werden bis zu 7,2 MBit/s im Downstream (HSDPA) und bis zu 5,76 MBit/s im Upstream. Falls kein UMTS (2100 MHz) zur Verfügung steht, kann auf langsamere GPRS-, Edge- und GSM-Netze (850/900/1.800/1.900 MHz) ausgewichen werden.Am 95 x 49 x 14 Millimeter großen und 90 Gramm wiegenden Gerät finden sich drei Knöpfe zum Ein- und Ausschalten, zum Aktivieren des WLANs und zum Aufbau der Mobilfunkverbindung. Der Nutzer kann festlegen, ob sich der Trekstor Portable WLAN Hotspot automatisch verbindet oder nur auf Knopfdruck - etwa weil im Ausland die eigene Datenflatrate nicht gilt. Die Konfiguration erfolgt über eine Weboberfläche.

Der kleiner Router kann mit einer SIM-Karte bestückt werden und mit einer MicroSD-Karte als Datenspeicher dienen. Den Akkustatus zeigt Trekstors mobiler WLAN-Router auf einem auf der Gehäusefront sitzenden monochromen OLED-Display an. Es informiert auch über WLAN, Sendestärke, UMTS-Einwahl und Roaming.Der austauschbare Lithium-Polymer-Akku (3,7 V 1500 mAh) soll im Betrieb bis zu 4 Stunden und im Standby-Modus bis zu 100 Stunden durchhalten. Der Akku wird über den Mini-USB-2.0-Anschluss aufgeladen - was allerdings nur dann funktioniert, wenn das Gerät über USB keine Daten überträgt. Ein gleichzeitiges Aufladen während der Nutzung über WLAN ist möglich, sofern der Akku noch nicht allzu sehr entladen wurde.Trekstor gab auf Nachfrage an, dass der Trekstor Portable WLAN Hotspot auf einem Huawei E5830 basiert - sowohl die Gehäuseform als auch die technischen Daten ließen das vermuten. Die Firmware wurde allerdings von Trekstor verändert und auch das Zubehör ist anders.

Der Trekstor Portable WLAN Hotspot soll ab Ende Juni 2010 für 135 Euro angeboten werden. Im Lieferumfang sind ein Akku, ein USB-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung enthalten.Laut Trekstor ist es wohl doch möglich, das Gerät gleichzeitig aufzuladen und über USB als UMTS-Modem zu nutzen. Möglich wurde das durch die mittlerweile verbesserte Firmware der Huawei-Hardware.Mit dem Milestone XT720 stellt Motorola ein weiteres Android-Smartphone vor. Anders als die Bezeichnung Milestone vermuten lässt, besitzt der Neuling aber keine Hardwaretastatur. Mit der 8-Megapixel-Kamera werden Videos in HD-Qualität aufgenommen. Das Milestone XT720 besitzt einen 3,7 Zoll großen TFT-Touchscreen, der eine Auflösung von 480 x 854 Pixeln liefert. Zur Farbtiefe des Displays machte der Hersteller keine Angaben. Eine Hardwaretastatur besitzt das Smartphone nicht, auch wenn die Milestone-Bezeichnung anderes vermuten lässt. Alle Eingaben müssen über eine Bildschirmtastatur eingetippt werden.

Einige Sensortasten sollen die Gerätebedienung vereinfachen. Neben den üblichen Android-Knöpfen für Menü, Startbildschirm, Zurück und Suche gibt es noch Tasten für die Wiedergabe und zum Aufruf der Foto- und Videokamera. Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Xenon-Fotolicht und einem 10fachen Digitalzoom. Ferner gibt es einige Fotokomfortfunktionen, die für Android-Smartphones unüblich sind.So besitzt die Kamerasoftware eine Gesichtserkennung, eine elektronische Bildstabilisierung sowie Funktionen, um bequem Panoramaaufnahmen zu machen. Zudem sind bis zu sechs Reihenbilder möglich und es gibt einen Gesichtsfilter sowie eine Anti-rote-Augen-Funktion. Videomaterial kann das Gerät in HD-Qualität mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln aufnehmen. Dem Gerät liegt ein passendes HDMI-Kabel bei, um die Inhalte auf entsprechende Geräte ausgeben zu können.Der Neuling wird mit dem aktuellen Android 2.1 ausgeliefert und besitzt lediglich 256 MByte Arbeitsspeicher; andere Android-Neuvorstellungen bringen gleich 512 MByte mit. Dem Gerät liegt eine Micro-SD-Card mit 8 GByte bei, maximal sind Speicherkarten mit bis zu 32 GByte möglich. Neben einem Musikplayer steht auch ein UKW-Radio bereit.

Das UMTS-Smartphone deckt alle vier GSM-Netze, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit einer Bandbreite von bis zu 10,2 MBit/s ab. Zudem sind WLAN nach 802.11b/g sowie Bluetooth 2.1 vorhanden. Für die Standortbestimmung gibt es einen GPS-Empfänger und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Kopfhöreranschluss. Eine 60-Tage-Testversion der Navigationssoftware Motonav liegt bei, nach Ablauf der Testphase muss für die Nutzung des Dienstes bezahlt werden. Im UMTS-Betrieb hält der Akku für eine Sprechdauer von 4,5 Stunden, im GSM-Netz verdoppelt sich dieser Wert auf 9 Stunden. Im Bereitschaftsmodus hält der Akku etwa 13 Tage durch. Bei Gehäusemaßen von 60,9 x 115,9 x 10,9 mm wiegt das Motorola-Gerät 160 Gramm.

Motorola gab in den Presseunterlagen nicht bekannt, wann das Milestone XT720 auf den Markt kommen wird. Auch einen Preis verschwieg der Hersteller - wie bei Motorola üblich.Die Fertigstellung hat sich immer wieder verzögert - aber nun landen die ersten fertigen Versionen der Spielkonsole Open Pandora bei den Vorbestellern. Im Blog schildern die Entwickler, wie der Produktionsprozess abläuft. "Mindestens 60 Geräte sollten nun bereits bei den Kunden sein, und nur einige wenige hatten Probleme", schreibt das Team hinter dem auf Linux basierenden Handheld Open Pandora im Blog. Die Menge mag im Vergleich zum Ausstoß von Nintendo oder Sony wenig sein, für die Entwickler sind die ersten ausgelieferten Geräte ein Erfolg - schließlich haben sie ihr Projekt ohne finanzstarken Konzern, sondern in erster Linie mit Unterstützung der Community bewältigt. Die ersten 4.000 Geräte sind bereits an Vorbesteller ausverkauft, bei der zweiten geplanten Charge von rund 8.000 Pandoras scheint das Interesse noch größer.

  1. http://retrouve3.bravesites.com/blog
  2. http://retrouve3.sosblogs.com/
  3. http://retrouve3.mee.nu/

 

Posted by: retrouve3 at 03:32 AM | No Comments | Add Comment
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