May 02, 2017
Die Bewohner der Siedlung wünschten sich, dass die Roboter sie in verschiedenen Bereichen unterstützen sollen. So sollen sie beispielsweise erkennen, wenn ein Mensch hingefallen ist und dann Hilfe holen. Im Alltag sollen ihnen die Roboter das Leben erleichtern, indem sie bei lästigen oder beschwerlichen Aufgaben helfen; dazu gehören etwa das Heben von schweren Gegenständen, Aufräumen, das Ein- und Ausschalten Haushaltsgeräten und die Wohnung in Ordnung halten. Schließlich sollen die Roboter soziale Funktionen übernehmen, wie etwa daran zu erinnern, Medikamente zu nehmen, den Arzt anzurufen oder feststellen, wo sich andere Menschen aufhalten. Das Pflegepersonal hielt zudem noch die Überwachung von Lebensdaten für eine sinnvolle Aufgabe, sowie darauf zu achten, dass das Haus nachts abgeschlossen ist.Die Wissenschaftler wollten aber nicht nur wissen, was ein Roboter tun soll, sondern fragten Pfleger und Senioren auch nach dem Aussehen. Bemerkenswert: Ein menschliches Aussehen ist nicht erforderlich. Einige lehnten es sogar ab, dass der Roboter so etwas wie ein Gesicht hat. Einen gewissen Respekt wie ein Mensch mittleren Alters sollte der Roboter aber ausstrahlen und über eine klare und deutliche Stimme verfügen - ob männlich oder weiblich spielte dabei keine Rolle. Der ideale Roboter soll silbergrau, etwa 1,25 m groß sein, sich auf Rädern fortbewegen und über einen Bildschirm verfügen.
Ein Roboter, der diesen Vorgaben in etwa entspricht, ist der etwa 1,10 m große Charlie. Mit ihm wollen die Wissenschaftler um MacDonald den Einsatz von Robotern in der Pflege testen, Charlie hat statt eines Gesichts einen rund 26 cm (10,4 Zoll) großen Touchscreen. Er orientiert sich mit Hilfe des Systems Stargazer, das eigens für die Positionsbestimmung von Robotern in Räumen entwickelt wurde, und anhand von Markierungen an der Decke. Hindernisse erkennt der Roboter, den die Wissenschaftler Charlie nennen, mit einer Kamera und mit Sensoren. Um mit Menschen zu kommunizieren, verfügt er über ein Spracherkennungs- und -ausgabesystem. Außerdem ist er drahtlos mit dem Internet verbunden. Charlie verfügt über zwei Computer, einen Steuerungsrechner, der unter Linux läuft, und einen Windows-Rechner für die Nutzeroberfläche. Sein Akku hat eine Laufzeit von drei Stunden. Ist der Speicher leer, fährt er automatisch zur Ladestation. Bis der Akku wieder voll ist, dauert es drei Stunden. Hergestellt wurde der Roboter von dem koreanischen Unternehmen Yujin Robot, das vor zwei Jahren den Haushaltsroboter iClebo vorgestellt hat.
Pflege und Gesundheitswesen gelten als wichtiges Anwendungsgebiet für Roboter. Im Spätsommer unterstrich beispielsweise iRobot-Chef Colin Angle im Interview mit Golem.de die Bedeutung der Robotik für diesen Bereich: Unsere Gesellschaften überaltern, und die Kosten für die Pflege in Heimen oder Krankenhäusern belasten die Wirtschaft schwer. Roboter könnten, so Angle, älteren Menschen helfen, länger zu Hause zu wohnen und dabei gleichzeitig die Kosten für die Pflege verringern. Ende Oktober hat iRobot bekanntgegeben, Roboter für das Gesundheitswesen zu bauen.Japanische Roboterhersteller haben technische Lösungen für die Pflege in Gesellschaften, denen eine Überalterung droht, bereits vor einiger Zeit als Markt erkannt. Toyota etwa stellte im Herbst 2007 den robotischen Rollstuhl Mobiro für den Personentransport vor.In Deutschland beschäftigt sich seit Anfang des Jahres die Universität Duisburg-Essen mit dem Einsatz von Servicerobotern in der Pflege.
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Für Studioaufnahmen hat Hasselblad mit der H3DII-50MS eine Kamera vorgestellt, die ihren Sensor um ein Pixel pro Aufnahme verschieben kann. Dadurch sollen detailgenaue Reproduktionen ermöglicht und Unschärfen vermieden werden. Die Hasselblad H3DII-50MS (Multi-Shot) wird für den speziellen Aufnahmemodus mit dem PC verbunden. Die aufgenommenen Objekte und die Kamera dürfen sich während der Aufnahmen nicht bewegen. Die Kamera nimmt in schneller Folge automatisch vier Bilder auf. Dabei wird nach dem ersten Foto der Sensor um jeweils ein Pixel pro Aufnahme verschoben. Insgesamt werden so die vollen Farbinformationen für Rot, Grün und Blau jedes einzelnen Punktes abgebildet. Farbinterpolationen sind deshalb, anders als bei Einzelfotos, nicht erforderlich. Dadurch sollen mehr Details erhalten bleiben und Störungen wie Moiré nicht auftreten.Im Datenblatt (PDF) für die schon länger erhältliche, kleinere Version der Multishot-Kamera mit 39 Megapixeln (H3DII-39 MS) zeigt Hasselblad, wie sich die 4-Foto-Technik von Einzelaufnahmen im Detail unterscheidet.
Die Multishot-Funktion der Kamera ist vor allem für Archivzwecke wie Reproduktionen oder Museumsfotografie geeignet. Die Aufnahmen sind 50 Megapixel groß. Die Fotos erreichen ein Kantenmaß von 6.132 x 8.176 Pixeln. Der Sensor der H3DII-50 misst 36 x 48 mm. Er erreicht eine Lichtempfindlichkeit von ISO 50 bis ISO 400.Gespeichert wird wahlweise auf Compact-Flash-Speicherkarten mit UDMA, die Festplattenlösung Imagebank II mit 100 GByte oder direkt auf einen per Firewire 800 angeschlossenen Mac oder PC.Die Belichtungszeit variiert zwischen 32 Sekunden und 1/800 Sekunde. Der Apparat ist mit sämtlichen HC/HCD-Objektiven kompatibel und kann über einen Adapter auch mit den C-Objektiven des V-Systems ausgestattet werden. Auf der Rückseite sitzt ein 3 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von rund 230.000 Punkten.Die komplette Kamera mit einem 80-mm-Objektiv sowie einem Lithium-Ionen-Akku und einer Speicherkarte misst 153 x 131 x 213 mm und wiegt stolze 2,3 kg.
Wissenschaftler des City College of New York (CCNY) haben ein System entwickelt, um elektrischen Strom aus dem Fahrtwind eines Autos oder Flugzeugs zu gewinnen. Die Lichtmaschine wird das System jedoch nicht überflüssig machen können. Geht es nach Wissenschaftlern des City College of New York (CCNY), so soll Luft künftig einen Teil des Stroms für die elektrischen Systeme ins Auto oder in Flugzeuge liefern. Die Wissenschaftler um Yiannis Andreopoulos haben ein Energy-Harvesting-System entwickelt, das aus der Luftströmung an der Karosserie oder dem Rumpf Strom erzeugt. Die Generatoren sind etwa 2,5 cm lange Auskragungen, die am Rumpf eines Flugzeuges oder auf dem Dach eines Autos angebracht werden. Der Luftstrom verformt das herausragende Bauteil und erzeugt durch den piezoelektrischen Effekt eine elektrische Spannung an diesem Teil.Andreopoulos und seine Kollegen haben ihre Entwicklung im Windkanal getestet. Die besten Ergebnisse erzielten sie, wenn das Gerät im Luftstrom eines Zylinders angebracht wird, da es dann in Resonanzschwingung versetzt werde. Auf dem Dach des Autos hingegen sei die Strömung turbulenter.
Der mit dem Energy-Harvesting-System erzeugte Strom reicht nach Angaben der Forscher nicht aus, um die gesamte Bordelektronik eines Autos oder Flugzeugs zu versorgen. Aber er könne zur Versorgung beitragen oder in einem Akku gespeichert werden. Den wiederum könnten die Insassen anzapfen und ihre mobilen Endgeräte laden.Als Energy Harvesting wird die Versorgung eines Systems mit Energie aus seiner unmittelbaren Umgebung bezeichnet. Als Energiequellen dienen dabei beispielsweise Vibrationen in einem Stoßdämpfer, Temperaturunterschiede, Bewegungen des Körpers, des Beins oder des Kiefers - oder eben Luftströmungen.Die Forscher wollen ihre Entwicklung diese Woche auf dem 62. Jahrestreffen der Division of Fluid Dynamics, einer Abteilung der American Physical Society (APS), vorstellen.Die Gopro HD Hero Naked ist eine besonders robuste Videokamera, die Full-HD-Videos aufzeichnet und an Helmen oder an Fahrzeugen befestigt wird, um Sportfilme aufzuzeichnen. Die Kamera sitzt in einem Kunststoffwürfel, der sie gegen Staub, Wasser und Schläge schützt. Die Gopro HD Hero Naked ist mit einem Festbrennweitenobjektiv (F2,
ausgerüstet, das einen Blickwinkel von 170 Grad abdeckt, wenn mit 720p oder 960p gefilmt wird. Bei voller HD-Auflösung liegt der Blickwinkel nur noch bei 127 Grad. Bei Full-HD kann die Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde filmen, bei 720p auch mit 60 Bildern pro Sekunde. Der eingesetzte CMOS-Sensor ist 1/2,5 Zoll groß. Gespeichert wird im Format H.264 und der Ton in AAC.
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Die Kamera sitzt in einem schlagfesten und wasserdichten Gehäuse, das mit der Saughalterung verbunden ist. Damit kann die Kamera beispielsweise an einem Helm befestigt werden. Das Gehäuse ist bis zu 60 Meter wasserdicht.Einzelfotos nimmt die Kamera mit 5 Megapixeln Auflösung auf. Ein Intervallauslöser macht alle zwei, fünf, zehn oder 30 beziehungsweise 60 Sekunden ein Bild. Die Gopro HD Hero Naked wird über einen Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt, mit dem rund 2,5 Stunden Videoaufnahmen möglich sein sollen. Gespeichert wird auf SD-Karten.Die Kamera wiegt samt Gehäuse rund 170 Gramm und misst 42 x 60 x 30 mm. Über eine Erweiterungsschnittstelle soll später einmal ein externes Display als Sucher oder ein größerer Akku angeschlossen werden. Beide Zubehörteile sind noch nicht lieferbar.Vholdr hat mit der ContourHD ebenfalls eine Helmkamera im Programm, die HD-Videos aufnimmt. Die Auflösung ist aber auf 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde beschränkt. Das Objektiv der ContourHD bietet einen Blickwinkel von 135 Grad. Mittlerweile gibt es auch von diesem Hersteller ein Full-HD-Modell. Die ContourHD 1080p erreicht einen Blickwinkel von 110 Grad und ist mit 123 Gramm noch einmal leichter als die Gopro HD Hero.
Bislang war die Zuständigkeit zersplittert, doch nun will Kanzlerin Angela Merkel mit einem neuen Beauftragten die Elektromobilität voranbringen. Die Industrie freut sich schon auf neue Hilfen für den Umstieg. Das Thema Elektroautos soll in der Arbeit der Bundesregierung einen höheren Stellenwert bekommen. Dazu wird die Zuständigkeit gebündelt: Das Thema wird künftig beim Wirtschafts- und beim Verkehrsministerium angesiedelt sein. Nach Informationen aus Regierungskreisen soll zudem eine eigene Geschäftsstelle Elektromobilität eingerichtet werden. Ein hoher Ministerialbeamter soll zum Beauftragten für das Thema ernannt werden. Im kommenden Frühjahr plant Kanzlerin Angela Merkel außerdem einen Gipfel zur Elektromobilität. Die Offensive ist eines der Ergebnisse der Kabinettsklausur in Meseberg Mitte dieser Woche. Die Wirtschaft begrüßt den Schritt: Die Bündelung ist überfällig, hieß es in Industriekreisen.
Posted by: retrouve3 at
05:24 AM
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