December 10, 2016
Die von Intel und dem Unternehmen Ascending Technologies entwickelte Software bildet den Kern der Lichtshow. Mit ihr kann die Choreografie am Boden geplant werden. Das Programm übernimmt auch die Steuerung aller Drohnen. Der Anwender gibt zunächst das Bild und die Animation vor, die am Himmel erscheinen sollen. Die Software errechnet daraus die erforderliche Anzahl von Drohnen und die kürzesten Flugwege, um das Bild zusammenzusetzen.Die Drohne misst 384 x 384 x 93 mm, wobei die Rotoren einen Durchmesser von 150 mm aufweisen. Der Akku ermöglicht eine maximale Flugdauer von 20 Minuten. Aktuell können 500 Drohnen parallel gesteuert werden. Nach Angaben von Intel sollen dies künftig noch mehr werden.Intel übernahm Anfang 2016 die deutsche Drohnenfirma Ascending Technology, die Intels Kamera Real Sense nutzt, um Hindernissen beim Fliegen automatisch auszuweichen. Autonom fliegende Drohnen sind der Schlüssel für ihren kommerziellen Einsatz.
In der Innenstadt von Indianapolis ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S gekommen. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Der Unfallverlauf zeigt, welche Probleme für die Feuerwehr durch E-Autos entstehen können.
Eine 27jährige Fahrerin eines Tesla Model S und ihr 44 Jahre alter Beifahrer kamen bei einem schweren Verkehrsunfall in Indianapolis ums Leben. Das Fahrzeug kam nach Augenzeugenberichten mit hoher Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte zum Schluss gegen einen Baum.Der Unfall war so heftig, dass Fahrzeugteile weggeschleudert wurden und die Räder abbrachen. Das Fahrzeug ging danach in Flammen auf. Dabei soll es auch zu einer Explosion gekommen sein. Ein Augenzeuge, der sich mit seinem Fahrzeug der Unfallstelle näherte, musste beschleunigen, um nicht von den Trümmern getroffen zu werden, teilte er dem lokalen Fernsehsender WTHR mit.
Das Fahrzeug brannte unmittelbar neben einem Haus aus. Feuerwehrleute versuchten, den Brand zu ersticken, was schließlich auch gelang. Sie waren im Löschen von Elektroautos geübt, teilte der Feuerwehrchef Kevin Jones dem Sender mit. Tesla und andere Elektroautohersteller stellen Informationen zum Bergen von Fahrzeugen zur Verfügung, damit sich Feuerwehrleute weder an den Airbags verletzen noch einen Schlag bekommen, wenn sie Elektrofahrzeuge gewaltsam öffnen müssen, um Unfallopfer zu bergen. Einige brennende Akkupakete lagen auf der Straße.2013 hatte es zwei Unfälle mit Tesla-Fahrzeugen gegeben, bei denen der Unterboden durch Gegenstände auf der Fahrbahn aufgerissen und der Akku in Brand geraten war. Den Insassen passierte in beiden Fällen nichts. Der Rechner im Fahrzeug stellte die Beschädigung vielmehr fest, warnte den Fahrer und forderte zum Verlassen des Fahrzeugs auf. Erst danach brach das Feuer aus.
Um die Gefahr einer Beschädigung zu verringern, hat sich Tesla dennoch entschieden, einen verstärkten Boden aus einer Titanlegierung einzubauen. Das geschieht mit allen Autos, die ab Anfang März 2014 hergestellt werden. Der Tesla S war schon zuvor mit einem 1,9 cm dicken Aluminiumschild und einem Frontschutz ausgerüstet, der die Aufprallkäfte vom Akku weg lenken soll.Aktuelle Mobiltelefone machen es uns sehr leicht: Einfach eine Telefonnummer aus dem Speicher auswählen oder bei einem Smartphone sogar nur den Namen ansagen, und schon steht die Verbindung. Ein Handy mit Wählscheibe hingegen erfordert Arbeit - ein Tüftler hat eins konstruiert.
Manch einer kennt Telefone mit Wählscheibe gar nicht mehr. Anstatt praktische Tasten zu drücken, artete der Wählvorgang mit einem Wählscheibentelefon in harte Arbeit aus. Jede Nummer musste auf einem Drehrad ausgewählt und im Uhrzeigersinn gedreht werden - Einsen gingen am schnellsten, Nullen dauerten gefühlt ewig.
Anstatt wie heute auf einem Handy oder Smartphone einfach einen Namen auszuwählen, um jemanden anzurufen, musste man bei einem Wählscheibentelefon geduldiger sein. Irgendwann hatte fast jeder ein Tastentelefon, heute gibt es sogar Menschen, die komplett ohne "Haustelefon" auskommen.Wählscheiben sind aber irgendwie cool. Die mechanische Komponente, die einem modernen Handy oder Smartphone komplett abgeht, das Geräusch, wenn die Scheibe gedreht wird, das Klackern beim Zurücklaufen - für viele sind das auch Erinnerungen an die eigene Kindheit und stellvertretend für etwas, was es heutzutage schlicht nicht mehr gibt.
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Der Youtuber Mr. Volt empfindet offenbar ähnlich und hat daher ein Handy mit Wählscheibe gebaut. In einem Video präsentiert er das in seinem lokalen Makerspace entstandene Gerät, das auch als Requisite in Stranger Things funktionieren würde - und ein wenig an ein Walkie-Talkie aus den 1970er/80er Jahren erinnert.Die Front besteht aus gebürstetem Aluminium, die Rückseite aus Holz, der Rahmen aus gedrucktem ABS-Kunststoff. Oben befindet sich ein 1W-Lautsprecher, direkt darunter ein OLED-Display mit einer Auflösung von 96 x 64 Pixeln. Unter dem Schriftzug "PROTOTYPE" befinden sich zwei Druckknöpfe, ein Drehschalter für die Auswahl der Menüs und schließlich: die Wahlscheibe.Aus Platzgründen ist diese ohne Aufsatz eingebaut - es fehlen also Nummernbeschriftungen, zudem lässt sich die Scheibe mit einem Finger nur schwer bedienen. Mr. Volt nutzt stattdessen einen Stylus, mit dem er leicht in die Löcher kommt.
Das Rotary Cell Phone kann eine Nummer speichern, alle anderen muss der Nutzer über die klackernde Wahlscheibe eingeben. Das Handy kann an diese Nummer auch Nachrichten verschicken, wobei der Text mit einer Art T9-System über die Wählscheibe eingegeben werden muss - bequem ist anders. Ein kleines Highlight ist das quäkende FM-Radio, das ebenfalls über den Menü-Drehknopf erreichbar ist.Das technische Herz des Rotary Cell Phones ist ein Fona-Feather-Board von Adafruit, auf dem ein in C++ selbst geschriebenes System läuft. Im Inneren steckt ein Akku mit einer Nennladung von 2.000 mAh. Da Mr. Volt der Wählscheibenmechanismus so gut gefällt wie uns, hat er in der Holzrückseite ein kleines Guckfenster eingebaut. Hierdurch ist der Mechanismus gut zu erkennen.Angaben dazu, ob er sein Wähltastenhandy noch weiter verbessern will oder gar mehrere Exemplare bauen will, macht Mr. Volt leider nicht. Bei uns in der Redaktion gäbe es bereits einige Interessenten.
Mit dem Mate 9 hat Huawei ein neues großes Android-Smartphone mit interessanter Kameraausstattung und einem leistungsfähigen Prozessor vorgestellt. Mit der verbauten Hardware ist es ein starker Konkurrent zu anderen großen Geräten, wie sich in einem ersten Kurztest zeigt. Der chinesische Hersteller Huawei hat sein neues Android-Smartphone Mate 9 vorgestellt. Es ist der Nachfolger des Mate 8 und hat dementsprechend wieder ein 5,9 Zoll großes Display. Als erstes Huawei-Gerät kann es dank neuem Kirin-960-Prozessor von der Prozessorleistung auch im Grafikbereich mit anderen aktuellen Topgeräten mithalten. Vom P9 hat Huawei beim Mate 9 die Dual-Kamera mit monochromem und RGB-Sensor übernommen, allerdings etwas verbessert. Golem.de konnte es sich vorab anschauen und einem ersten Kurztest unterziehen.
Auf den ersten Blick wirkt das Smartphone wie eine Mischung aus Mate 8 und Mate S. Auf der Rückseite hat es allerdings zwei Kameras statt nur einer: Wie beim P9 setzt Huawei auch beim Mate 9 auf zwei Kameras, die zusammenarbeiten und in Kooperation mit Leica entwickelt wurden. Entsprechend ist auch die Schrift in der Kamera-App wieder im Leica-Font gehalten - anders als beim Honor 8, das auch zwei Hauptkameras, aber kein Leica-Branding hat.Der Farbsensor hat 12 Megapixel und einen optischen Bildstabilisator, der Schwarzweißsensor 20 Megapixel und keinen OIS. Anders als beim P9 oder auch beim Honor 8 haben also nicht beide Bildsensoren die gleiche Auflösung. Das Prinzip ist allerdings das gleiche: Bei Farbaufnahmen wird der monochrome Sensor als Unterstützung verwendet, um die Schärfe und die Ausleuchtung zu verbessern. Zudem dient die zweite Kamera als Mittel, um die Tiefe zu messen, was beim Autofokus verwendet wird. Insgesamt nutzt das Mate 9 eine Mischung aus Phasenvergleichs-, Laser-, Tiefen und Kontrastfokus und stellt schnell scharf.
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Die Bildqualität wirkt vorerst sehr gut, ein abschließendes Urteil kann aber erst ein genauer Vergleich auf einem größeren Bildschirm bringen. Im Vorfeld spekulierten einige Medien über einen optischen Zoom; den gibt es aber nicht, stattdessen setzt Huawei auf einen verbesserten digitalen Zoom, wie ihn etwa auch Sony bei seinen Xperia-Smartphones einsetzt.Der "optische Zoomeffekt" oder "Hybrid Zoom", wie Huawei die Funktion nennt, bringt eine optisch ansprechendere zweifache digitale Vergrößerung. In der Zoom-Leiste ist dieser Bereich extra gekennzeichnet; bleiben wir bei der Vergrößerung innerhalb dieser Zone, sieht der Zoom tatsächlich qualitativ gut aus - zumindest auf dem Display. Erst wenn wir darüber hinaus zoomen, wird das Bild grobkörnig.Videos kann das Mate 9 in 4K aufnehmen. Die Frontkamera hat 8 Megapixel, einem genaueren Test konnten wir sie noch nicht unterziehen. Interessant ist, dass Huawei auch bei der vorderen Kamera einen Autofokus verbaut; die meisten Hersteller verwenden hier einen Fixfokus.
Posted by: retrouve3 at
03:34 AM
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