May 04, 2017
Interessant an der Plattform ist der AppLib-Store, den Archos selbst mit einigen Anwendungen befüllt. Altes Zubehör soll mit dem neuen Archos 5 meist funktionieren. Nur der UKW-Tuner und der GPS-Empfänger funktionieren nicht mehr, da diese Optionen in das Gerät gewandert sind.Für alte Archos-Geräte wird es kein Android-Update geben. Sie sollen zu langsam für das neue System sein. In Kürze will Archos die neuen Android-Geräte noch weiter beschleunigen. Dann soll die 3D-Unterstützung fertig sein und die Oberfläche dürfte noch schneller arbeiten.Preislich liegt das Archos 9 Tablet bei 499 Euro. Es soll noch Anfang November 2009 erhältlich sein. Das Archos 5 Internet Tablet ist im Handel bereits erhältlich. Die Preise liegen zwischen 230 und 400 Euro bei Speichergrößen zwischen 8 und 500 GByte.
Research In Motion hat zusammen mit Vodafone den Blackberry Storm 2 vorgestellt. Der Nachfolger des Blackberry Storm 9500 trägt die exakte Modellbezeichnung 9520 und hat wieder einen klickbaren Touchscreen, der allerdings nun elektronisch arbeitet. Der Touchscreen im Blackberry Storm 2 arbeitet mit einem elektronischen Federungssystem, so dass sich der Bildschirm leichter als bisher klicken lassen soll. Damit bleiben die beiden Blackberry-Storm-Modelle die einzigen Mobiltelefone auf dem Markt, die einen klickbaren Touchscreen bieten. Bisher hat kein anderer Handyhersteller diese Technik übernommen. Der Touchscreen unterstützt zudem Multitouch, so dass sich Eingaben über die Bildschirmtastatur schneller vornehmen lassen, weil bis zu zwei Fingertipps gleichzeitig erkannt werden. Eine echte Tastatur kennt auch das Blackberry Storm 2 nicht. Im Querformat steht eine vollständige QWERTZ-Tastatur bereit, im Hochformat erhält der Nutzer das Suretype-Layout. Ein QWERTZ-Layout wird dabei auf deutlich weniger Tasten verteilt, so dass häufig zwei Buchstaben auf einer Taste sitzen. Für eine vereinfachte Texteingabe gibt es eine Wortvervollständigung auf Basis eines Wörterbuchs.
Zudem wurde die Hardware im Vergleich zum Blackberry Storm der ersten Generation aufgestockt. Die schmerzlich vermisste WLAN-Unterstützung bietet das Blackberry Storm 2 nun und der interne Speicher wurde verdoppelt, so dass der Nutzer nun 2 GByte Speicher erhält. Auch der Steckplatz für Micro-SD-Karten ist wieder da und unterstützt Kartenkapazitäten von bis zu 16 GByte. Möglicherweise werden aber auch Karten mit 32 GByte damit problemlos funktionieren.Die übrigen technischen Daten des Blackberry Storm 2 sind mit dem Vorgänger identisch. Der 3,25 Zoll große TFT-Touchscreen liefert eine Auflösung von 480 x 360 Pixeln und zeigt darauf bis zu 65.536 Farben. Dabei wird die Displayhelligkeit per Sensor an das Umgebungslicht angepasst und ein Lagesensor richtet den Bildschirminhalt automatisch aus. Wenn das Mobiltelefon beim Telefonieren ans Ohr gehalten wird, schaltet sich das Display ab, um unerwünschte Bedienung zu verhindern. Sobald das Gerät vom Ohr genommen wird, schaltet sich das Display wieder ein.
Für Foto- und Videoaufnahmen besitzt das Mobiltelefon eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus. Über eine Visitenkarten-Scansoftware lassen sich Adressdaten abfotografieren und in das Adressbuch des Telefons aufnehmen. Der nicht näher spezifizierte Prozessor im Smartphone arbeitet mit einer Taktfrequenz von 800 MHz. Der interne Speicher fasst 8 GByte und mittels Micro-SD-Karten lassen sich bis zu 32 GByte weitere Daten mit dem Mobiltelefon nutzen.Der Neuling wird mit Windows Mobile 6.5 ausgeliefert, aber Samsung setzt auf die eigene Touchwiz-Bedienoberfläche und umgeht die neue Windows-Mobile-Oberfläche. Windows Mobile 6.5 umfasst einen überarbeiteten Internet Explorer Mobile, aber dennoch liefert Samsung auch hier lieber den Opera Browser in der Version 9.5 mit aus.Für den mobilen Internetzugang werden HSDPA mit einer Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s sowie WLAN nach 8021.11b/g unterstützt. Das UMTS-Mobiltelefon unterstützt ansonsten alle vier GSM-Netze sowie EDGE und GPRS. Als weitere Drahtlostechnik ist Bluetooth 2.0 enthalten und das Mobiltelefon besitzt einen GPS-Empfänger sowie ein UKW-Radio. Der Hersteller verriet nicht, ob das Gerät eine 3,5-mm-Klinkenbuchse zum Anschluss von Kopfhörern besitzt.
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Mit Akku wiegt das Mobiltelefon 164 Gramm und der Hersteller hat nun Akkulaufzeiten nachgereicht. Im GSM-Modus verspricht Samsung eine Sprechzeit von fast 12 Stunden. Im UMTS-Betrieb verringert sich die Akkulaufzeit beim Telefonieren auf immer noch sehr gute 6,5 Stunden. Im Bereitschaftsmodus wird eine Akkulaufzeit von 23 Tagen versprochen. Diese Akkuwerte wären sensationell gut, wenn feststünde, dass diese mit einem Akku erreicht werden. Denn Samsung liefert das Gerät gleich mit zwei Akkus aus und es ist denkbar, dass der Hersteller hier einfach die Laufzeit mit zwei Akkus angegeben hat.Ab November 2009 soll es das Samsung Giorgio Armani B7620 zum Preis von 730 Euro geben. Der Preis gilt ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages.Samsung erklärte auf Nachfrage von Golem.de, dass die Akkulaufzeiten bei Nutzung mit einem Akku gelten. Mit dem zweiten mitgelieferten Akku lässt sich die Einsatzzeit also nochmals verlängern.Palm bietet keine Abwärtskompatibilität von WebOS zu PalmOS. Diese Lücke füllt MotionApps mit Classic, einem PalmOS-Emulator für das Palm Pre. Im Test musste das neue Classic 2.0 beweisen, wie gut der Emulator ein bisheriges PalmOS-Gerät ersetzen kann. Classic 2.0 emuliert ein Centro-Smartphone mit PalmOS 5.4.9 und einem Display mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln. Dabei läuft der Emulator als Applikation innerhalb von WebOS, so dass parallel dazu beliebige andere WebOS-Programme geöffnet sein können. Classic selbst kann unter WebOS immer nur einmal ausgeführt werden.
Unterhalb des Hauptfensters von Classic befindet sich ein spezieller Bereich, der die typischen Knöpfe eines PalmOS-Geräts per Software nachbildet. Neben den vier Knöpfen zum schnellen Programmstart gehören dazu ein 5-Wege-Navigator und eine Menütaste. Denn weder einen 5-Wege-Navigator noch eine Menütaste gibt es auf dem Pre, was die Bedienung von Classic etwas erschwert.Mit einem Fingertippen lässt sich eine Tastatursteuerung für Classic aktivieren. Seit der Version 2.0 funktioniert das auch kurzzeitig durch Berühren des Gestenbereichs. Dadurch lassen sich auf die Schnelle Befehle mit der Tastatur ausführen und nach dem Loslassen des Gestenbereichs steht die Tastatur wieder für Eingaben bereit. Die Tastensteuerung kennt auch mit Classic 2.0 noch kein Kürzel für den Aufruf des Menüs in PalmOS-Applikationen. Nach Angaben von MotionApps soll das aber noch integriert werden.Noch ist jedoch unklar, wie der Hersteller das Problem bewältigt, die Tastatur normal nutzbar zu lassen und zugleich PalmOS-Tastenkürzel zu erlauben. Besonders für die Nutzung der PalmOS-Zwischenablage ist die Nutzung von Tastenkürzeln eine große Erleichterung. Denkbar wäre hier, dass der Gestenbereich einmal die Menütaste ersetzt. Ansonsten lässt sich das Bedienproblem wohl nicht lösen.Mit Classic 2.0 wird der Datenaustausch via Hotsync unterstützt, allerdings steht diese Funktion auf deutschen Geräten noch nicht zur Verfügung. Denn dafür wird WebOS ab der Version 1.2 benötigt, ein passendes WebOS-Upgrade für deutsche Pre-Besitzer wird voraussichtlich im November 2009 nachgereicht. Die Hotsync-Funktion kann Daten wahlweise per WLAN oder Bluetooth zwischen Pre und Computer austauschen. Ein kabelgebundener Hotsync-Vorgang ist nicht möglich, weil das Pre-Smartphone keinen passenden Anschluss dafür kennt.
MotionApps empfiehlt für den Hotsync den Einsatz der aktuellen Version 6.2 des Palm Desktops. Darüber lassen sich dann Programme installieren sowie Termine, Adressen, Merkzettel und Aufgaben synchronisieren. Da die Hotsync-Funktion für deutsche Geräte noch nicht zur Verfügung steht, war kein Test möglich. Classic 2.0 weist darauf hin, dass ein Firmwareupgrade erforderlich ist. Leider kann der Hinweis nicht deaktiviert werden, so dass dieser bei jedem Programmstart erscheint und bald nervt.Aber der Hinweis nervt nicht nur, er hebelt auch eine an sich pfiffige Idee von Classic aus: die immer präsente Alarmfunktion. Denn Classic unterstützt die Alarmfunktion von PalmOS-Software so, dass Classic nicht aktiv sein muss, um auf eine Erinnerung hinzuweisen. Die mit einem Alarm versehenen Einträge sorgen dafür, dass Classic rechtzeitig aufgerufen wird und den Anwender auf einen Alarm hinweist. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert und muss in den Classic-Optionen eingeschaltet werden.Die verfügbare Classic-Version bietet nur ein PalmOS in englischer Sprache, so dass zunächst die Formateinstellungen auf Deutsch gestellt werden sollten. Auf die Tastaturkonfiguration hat diese Einstellung allerdings keinen Einfluss. Daher lassen sich Umlaute weniger komfortabel als auf einem deutschen PalmOS-Smartphone eingeben. Auch unter Classic gibt der Nutzer Umlaute ein, indem er die zugehörigen Vokale tippt und anschließend die Symboltaste betätigt. Aber in dem daraufhin erscheinenden Pop-up-Menü ist der Umlaut nun nicht mehr vorausgewählt. Stattdessen muss der Nutzer erst den passenden Eintrag in der Pop-up-Liste auswählen. Mit dem Finger ist es gar nicht so einfach, den gewünschten Eintrag zielsicher zu treffen.
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Auch ohne Hotsync-Unterstützung lassen sich Applikationen installieren: Dazu werden diese in einem bestimmten Verzeichnis im Pre-Speicher abgelegt. Alle in diesem Verzeichnis enthaltenen PalmOS-Dateien werden dann beim Start von Classic installiert. Während des Betriebs von Classic lassen sich auf diesem Weg also keine neuen Programme einspielen. Im Classic-Verzeichnis simuliert der Emulator zudem einen Speicherkartensteckplatz, so dass auch Programme ohne Probleme funktionieren, die ihre Daten von einer Speicherkarte einlesen.Classic läuft deutlich schneller als ein echtes PalmOS-Gerät, der Hersteller verspricht doppelte Geschwindigkeit. Das macht sich besonders bei umfangreichen Suchfunktionen oder beim Programmstart bemerkbar. Sehr zügig kann der Nutzer mit Classic arbeiten. Im PalmOS-Emulator liefen im Test neben Datebk 6, Metro und Smartlist To Go auch ZLauncher, PsMemo, Plucker, 4Cast, Resco Viewer, Bejeweled 2, Handy-Stadtplandienst und Pocket Tunes ohne Schwierigkeiten. Einen Absturz quittierte allerdings Tube 2. Noch mit Classic 1.1 gab es im WebOS-Benachrichtigungsfeld jedes Mal einen Hinweis, wenn eine PalmOS-Software gestartet wurde, die nicht zertifiziert war. Mit Classic 2.0 ist dieser lästige Hinweis verschwunden, der durch die Häufung keine Aufmerksamkeit mehr erhielt. Selbst bei einigen Standard-PalmOS-Applikationen gab es den Hinweis. Ernsthafte Probleme hat im Test aber keine PalmOS-Software gemacht. Es kann natürlich immer Fälle geben, bei denen es (noch) Schwierigkeiten gibt.
Für den Einsatz von Pocket Tunes muss Classic umkonfiguriert werden. Denn normalerweise läuft der Emulator im Fast-Modus, dabei ist die Musikwiedergabe deaktiviert. Wenn Classic im Normalmodus bei aktivierter Soundunterstützung läuft, kann Pocket Tunes statt des WebOS-Musikplayers verwendet werden. Allerdings saugt Classic bei aktivierter Soundunterstützung den Akku ähnlich rasch leer wie der Musikplayer von WebOS, der Akkuwert verringert sich bei laufendem Pocket Tunes und abgeschaltetem Display um rund 15 Prozent.Aber auch ohne laufendes Pocket Tunes zehrt ein aktives Classic-Fenster mit Soundunterstützung an der Akkuleistung. In einer Stunde gehen so bei abgeschaltetem Display 12 Prozent Akkuleistung verloren, ohne dass ein Musikplayer läuft. Deutlich besser sind die Werte, wenn auf die Soundunterstützung verzichtet wird. Ohne eingeschaltetes Display sinkt der Akkuwert dann nur um einen Prozentpunkt, so dass sich der Einsatz von Classic nicht ungünstig auf die Akkulebensdauer des Pre auswirkt.Im Unterschied zu Classic 1.1 wurde der Akkuverbrauch verringert, wenn Classic im Hintergrund agiert. Bei aktivierter Soundunterstützung vermindert sich der Akkuverbrauch um rund 5 Prozent pro Stunde. Noch in der alten Version gab es beim Akkuverbrauch keinen nennenswerten Unterschied zwischen Vorder- und Hintergrundnutzung.
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